Zu Wasser

Martin Schrüfer,

Hapag-Lloyd mit 63 Millionen Euro Verlust im ersten Quartal

Hamburg, 15.05.2014 - Hapag-Lloyd hat sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres behauptet. Die Erlöse erreichten im ersten Quartal 1,55 Mrd. Euro (Vorjahreszeitraum: 1,65 Mrd. Euro), der Verlust lag im zweistelligen Millionenbereich.

Bereinigt um Wechselkursveränderungen aus dem schwächeren US-Dollar betrug der Umsatzrückgang 2,3 Prozent. Im ersten Quartal 2014 lag die durchschnittliche Frachtrate um 124 USD/TEU unter dem Vorjahreswert bei 1.422 USD/TEU. Die Transportmenge konnte die Reederei um 5,5 Prozent auf 1,4 Mio. TEU steigern. Die Transportaufwendungen sanken um 86 Millionen Euro auf 1,4 Milliarden Euro - und das trotz des Mengenwachstums. Der Bunkerpreis sank von durchschnittlich 627 Dollar/Tonne im Vorjahreszeitraum auf 595 Dollar, liegt aber immer noch jenseits von Gut und Böse.

Hapag-Lloyd hat im ersten Quartal, dem in der Linienschifffahrt traditionell schwächsten Quartal des Jahres, ein EBITDA in Höhe von 2,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 24,0 Mio. Euro) sowie ein operatives Ergebnis von -63,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -53,2 Mio. Euro) erreicht. Das Konzernergebnis betrug -119,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -93,6 Mio. Euro). Hierin sind allerdings Einmalkosten für die am 16. April vereinbarte Übernahme des Containergeschäftes von CSAV enthalten.

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Das Ziel für das Gesamtjahr 2014 sei weiterhin eine Verbesserung der Gesamtrate im Vergleich zum Vorjahr. „Das Erreichen dieses Zieles wird maßgeblich von der Ratenentwicklung im zweiten Halbjahr, und hier vor allem der Peak Season, abhängen“, sagte Michael Behrendt, der scheidende Vorstandsvorsitzende von Hapag-Lloyd. „Durch die Erweiterung der G6 Alliance auf alle Ost-West-Fahrtgebiete, die derzeit in unserem Service-Netzwerk umgesetzt wird, sowie durch die Übernahme und Integration der Containersparte von CSAV nach Zustimmung der Wettbewerbsbehörden wird Hapag-Lloyd seine Wettbewerbsfähigkeit nochmals deutlich verbessern. Wir sind damit gut für die Zukunft und weiteres Wachstum aufgestellt." red

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