Zu Wasser

Martin Schrüfer,

Hamburg Sued kontert Vorwurf von Hapag-Lloyd

Hamburg, 26.03.13 - Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Nachdem die Reederei Hapag-Lloyd am Sonntag, 24. März die Fusionsgespräche mit Hamburg Süd für vorläufig beendet erklärt und die Schuld am Scheitern in Richtung Hamburg Süd geschoben hatte, äußert sich jetzt der andere Part des kommenden Traumpaars.

"Die Gesellschafter von Hapag-Lloyd und Hamburg Süd sind gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, die Gespräche vorübergehend zu unterbrechen", heißt es in einer am 25. März von Hamburg Süd verschickten Pressmitteilung. Soweit, so bekannt, fast das gleiche Wording hatte auch Hapag-Lloyd einen Tag vorher verwendet. Jetzt aber kommt es:

 "Zu den inhaltlichen Diskussionspunkten möchte sich die Hamburg Süd nicht öffentlich äußern. Sie weist aber ausdrücklich darauf hin, dass die Eigentümer von Hamburg Süd – anders als in verschiedenen Presse-Artikeln dargestellt - nach Vorliegen bestimmter Voraussetzungen einen Börsengang der fusionierten neuen Gesellschaft durchaus befürworten."
Was nichts anderes heißt, als dass man angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage der maritimen Branche in Deutschland nicht den Schwarzen Peter in der eigenen Hand wissen will. Deswegen auch die nächste Relativierung der neuen Eiszeit zwischen den Unternehmen:
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"Der Beirat und die Geschäftsführung von Hamburg Süd sind weiterhin davon überzeugt, dass der Zusammenschluss von Hapag-Lloyd und Hamburg Süd für beide Unternehmen wie auch für den Schifffahrtsstandort Hamburg von außerordentlich großem Nutzen wäre."
Man darf gespannt sein, wie es jetzt weitergeht - auf der einen Seite das Hapag-Lloyd-Konsortium unter der Führung von Klaus-Michael Kühne, auf der anderen Seite die Oetker-Familie, Besitzerin der Hamburg Süd Reederei. ms
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