Zu Wasser

Martin Schrüfer,

EU NAVFOR: Traurige Jahresbilanz

Brüssel, 09.01.12 - Ungeachtet der kurz vor Silvester 2011 aufgekommenen Diskussion um eine Erweiterung des Mandats der Antipirateriemission EU NAVFOR vor Somalia hat das Hauptquartier der Mission beunruhigende Zahlen veröffentlicht: Demnach sind aktuell 200 Seeleute in Piratenhand.Seit dem Start der EU NAVFOR-Mission im Dezember 2008 befanden sich ingesamt 2317 Seeleute in Gefangenschaft und blieben dort im Schnitt fünf Monate, bevor sie meist nach vorangegangenen Lösegeldzahlungen wieder frei kamen. Am Längsten waren und sind 24 Seeleute der M/V Iceberg in Piratenhand - mittlerweile seit unvorstellbaren 19 Monaten. Des weiteren zählte das Kommando 60 durch Piraten getötete Seeleute und bemerkt beunruhigt, dass die Geiseln zunehmend auch nach der Rückgabe des Schiffes noch in Gefangenschaft verbleiben. 49 der 200 gefangenen Seeleute werden noch an Land festgehalten, obwohl ihre Schiffe längst nach Lösegeldzahlungen freigegeben wurden. red

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