Digitalisierung

Marvin Meyke,

Echtzeitinformationen für den Hafenbetrieb

Über die digitale Plattform Pronto teilen im Rotterdamer Hafen Reedereien, Terminals und nautische Dienstleister Echtzeitinformationen und können dadurch diverse Abläufe verbessern. So kann der Kai besser genutzt werden, Schiffe machen punktgenau fest und bei der Abfahrt können die Stillstandzeiten verkürzt werden.

© Port of Rotterdam

Die Containerreederei MSC setzt Pronto im Hafen Rotterdam bereits seit einiger Zeit ein. "Das ist für uns die Zukunft", sagen Bob den Ouden, Special Projects Manager bei MSC und Erwin de Jong, Operations Manager: "Pronto bietet in Echtzeit eine Zusammenschau der Daten der verschiedenen Mitglieder der Supply Chain. Wenn alle Beteiligten zum gleichen Zeitpunkt denselben Datenstand haben, gibt es nur eine Wahrheit und die Diskussion über Daten ist gegenstandslos."

Das ermöglicht es den Beteiligten, Entscheidungen gemeinsam und schneller zu treffen. Dabei  bedient sich Pronto der funktionellen Definitionen der Port Call Optimisation Taskforce, wodurch die Qualität beim Informationsinput erhöht werden konnte. Sander de Jong, Consultant Operations bei ECT, eräutert: "Häfen sind dynamische und stets aktive Bereiche, in denen sich Planungen fortwährend ändern. Als Terminal sind wir auf Updates angewiesen, die uns Kunden per Telefon oder E-Mail zur Verfügung stellen. Aber nicht immer erhalten wir diese Meldungen rechtzeitig genug. Vor allem nachts kann die Kommunikation manchmal schwierig sein. Genau diese Lücke kann Pronto schlieβen."

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