Roll-out im Zentrallager

Martin Schrüfer,

Würth Industrie Service führt Cargoclix-Zeitfenstersystem ein

Würth Industrie Service führt am Standort Bad Mergentheim Zeitfenstermanagement ein. Ab Januar ist dort das webbasierte SLOT-System aus dem Freiburger Softwarehaus Cargoclix im Einsatz, um die Zulaufsteuerung für das C-Teile-Sortiment zu optimieren. Ziel ist es, Aufkommensschwankungen im Wareneingang zu vermeiden und die Anzahl der ankommenden Paletten gleichmäßig über die Woche zu verteilen. Darüber hinaus will man Standzeiten für die Dienstleister reduzieren.

Würths Logistikzentrum für Industriebelieferung in Bad Mergentheim. © Würth Industrie Service

„Wir haben in der Würth-Gruppe die besten Erfahrungen mit Zeitfenstermanagement in puncto Transparenz und Planungssicherheit gemacht. Deshalb rechnen wir bereits ab den Systemstart fest mit einer konstanten Auslastung im Wareneingang und spürbar reduzierten Standzeiten für die Logistikdienstleister“, sagt Helmut Eisenkolb, Ressortleiter Logistik und Mitglied der Geschäftsleitung Würth Industrie Service in Bad Mergentheim. Für Cargoclix habe man sich entschieden, weil „das webbasierte System bereits seit zehn Jahren erfolgreich in der Würth-Gruppe im Einsatz und darüber hinaus Standard in der Transportwirtschaft ist“, ergänzt Eisenkolb.

Mit Würth Industrie Service hat sich einer der größten Würth-Standorte für das SLOT-System entschieden. In dem europäischen Zentrallager der Adolf Würth-Tochtergesellschaft wird auf 55.000 Quadratmetern der gesamte C-Teile-Bedarf von über insgesamt 20.000 Kunden gemanaged. Allein in der Logistik sind dafür 450 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Ein spezialisiertes Sortiment aus mehr als 1.000.000 Artikeln bildet die Basis für die industrielle C-Teile-Abwicklung: Neben DIN- und Normteilen sowie Verbindungs- und Befestigungselementen umfasst das Produktspektrum auch auf Kundenanforderungen zugeschnittene Sonder- und Zeichnungsteile sowie Hilfs- und Betriebsstoffe und vieles mehr.

Anzeige

Täglich kommen rund 35 Lkw an den zehn Wareneingangsrampen an. Sie werden entladen, die Ware eingelagert, kommissioniert, verpackt und direkt zu den Kunden versendet. Würth Industrie Service organisiert die Abholung bei 80 Prozent seiner Lieferanten in Eigenregie, weitere 20 Prozent liefern frei Haus. Die Zeitfensterbuchung ist via SLOT ab der Auftragserteilung und für Frei-Haus-Spediteure zwischen 30 Tagen im Voraus und noch fünf Stunden vor der gewünschten Anlieferung möglich. Die Kosten pro Slot betragen 50 Cent. Eine Buchung ist nicht verpflichtend, wer jedoch ohne Zeitfenster anliefert, muss Wartezeiten in Kauf nehmen.

Die Würth-Gruppe gilt als Pionier im Zeitfenstermanagement und kaum ein Unternehmen hat mehr Erfahrung mit modernem Rampenmanagement. Den Anfang machte die Adolf Würth GmbH & Co. KG im Jahr 2009 mit dem Einsatz von Cargoclix SLOT am Standort Künzelsau. Parallel dazu wurden eine ganze Reihe flankierender Maßnahmen umgesetzt, allen voran ein Verhaltenskodex im Umgang mit Lkw-Fahrern. Aber auch hochmodern ausgestattete Sanitäreinrichtungen und Aufenthaltsräume mit Internet und TV oder bewachte Stellplätze für die Fahrer gehören dazu. Seither sind zahlreiche Würth-Standorte im In- und Ausland mit dem webbasierten System ausgestattet worden.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

Intralogistik

inconso steigert Umsatz in 2011

Bad Nauheim, 22.02. - Das Software- und Consultingunternehmen inconso hat gute Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht: Umsatz und Ergebnis vor Steuern wuchsen, die Aussichten auf das Jahr 2012 bezeichnet die Unternehmensleitung als...

mehr...

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem LT-manager NEWSLETTER

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite