Werksbesuch in der Corona-Pandemie

Woidke besucht Mercedes-Benz in Ludwigsfelde

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat das Mercedes-Benz Werk in Ludwigsfelde besucht und sich dabei einen Einblick in die neue Normalität unter Corona-Bedingungen in der Sprinter-Produktion verschafft.

(V.l.n.r.): Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg; Dr. Markus Keicher, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Ludwigsfelde. © Mercedes-Benz

Woidke machte bei seinem Besuch einen Rundgang in der Montage, überzeugte sich von den zahlreichen Vorkehrungen und führte Gespräche mit der Geschäftsführung, den Mitarbeitern und dem Betriebsrat. Er hob hervor: „Die Geschichte von Mercedes in Ludwigsfelde ist eine Erfolgsstory. Mercedes hat in Zeiten des Umbruchs Mut bewiesen und in Brandenburg investiert. Für die Region war das ein echter Glücksgriff. Die Corona-Pandemie belastet die Automobilbranche neben den ohnehin notwendigen anspruchsvollen und komplexen Veränderungsprozessen. Der Landesregierung ist die derzeit schwierige Situation der Unternehmen und ihrer Beschäftigten bewusst und wird alles ihr Mögliche tun, um für gute Rahmenbedingungen zu sorgen.“

„Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität. Daher haben wir gemeinsam mit der Arbeitssicherheit, dem werksärztlichen Dienst und unserem Betriebsrat zahlreiche Schutzmaßnahmen für unsere Mitarbeiter umgesetzt. Ich danke allen Beschäftigten bei uns im Werk für ihre Flexibilität und für ihre überaus große Einsatzbereitschaft. Nur so kann unsere Sprinter-Produktion unter den erschwerten Bedingungen wieder in gewohnter Weise gefahren werden“, sagte Dr. Markus Keicher, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Ludwigsfelde. „Wir freuen uns sehr, dass der Ministerpräsident unser Werk besucht und sich persönlich ein Bild davon macht, wie wir hier mit den veränderten Bedingungen umgehen und so unseren Beitrag zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie leisten.“

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Seit dem 27. April laufen die Bänder im Mercedes-Benz Werk Ludwigsfelde zur Produktion vom offenen Baumuster des Sprinter und seinen Derivaten – dem Triebkopf und dem Windläufer – wieder. Der Wiederanlauf erfolgte schrittweise und unter Einhaltung aller erforderlichen Schutzmaßnahmen. Bereits nach kurzer Zeit konnte die Belegschaft wie vor der Krise in zwei Schichten produzieren, um die Nachfrage nach den Sprintern aus Ludwigsfelde bedienen zu können. Vor allem Triebköpfe und Windläufer dienen als Basis für verschiedene Reisemobile.

Seit dem Wiederanlauf der Produktion gelten zahlreiche Vorkehrungen wie Schutzmasken, Maßnahmen zur Einhaltung von Mindestabstand zu den Kollegen und verstärkt Hygienemaßnahmen im Werk Ludwigsfelde. Je nach Arbeitsplatz gehören zum Beispiel Bodenmarkierungen oder speziell angefertigte und installierte Trennwände in den Pausenbereichen zum Maßnahmenpaket.

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