Neue Seidenstraße für Fertigfahrzeuge

Martin Schrüfer,

Mosolf etabliert Schienentransport zwischen Europa und China

Die Mosolf Gruppe plant ein nachhaltiges Bahnprodukt entlang der neuen Seidenstraße zwischen Europa und China. Über die Schienenverbindung zwischen dem polnischen Lodz und dem chinesischen Chengdu sollen künftig auch Fertigfahrzeuge transportiert werden. Die Inbetriebnahme mit Testläufen ist für die zweite Jahreshälfte 2019 vorgesehen. Mosolf hat dazu erste Verträge für geeignete Betriebsgelände entlang der Strecke abgeschlossen. Zudem hat der Automobillogistiker ein eigenes chinesisches Tochterunternehmen vor Ort gegründet, das für die Eisenbahnaktivitäten des Unternehmens auf der neuen Strecke verantwortlich sein wird.

Mosolf und das Chengdu Qingbaijiang District People's Government legen den Grundstein für Fertigfahrzeugtransporte auf der Schienenverbindung Lodz-Chengdu. © Mosolf Gruppe

Ziel des Projekts ist es, die bestehende Chengdu-Euro Express Railway auch für den Fertigfahrzeugtransport zu etablieren. Die Linie verkehrt seit 2013 zwischen dem Qingbaijiang Bahnhof in Chengdu und Lodz. Dabei passiert sie die chinesische Grenze am Alataw-Pass in der Provinz Xinjiang, führt dann über Kasachstan, Russland und die Republik Belarus nach Polen.

Den Grundstein für das neue Bahnprodukt hat der Automobillogistiker nun gelegt. Am 26. März 2019 und 24. Mai 2019 wurden die Vereinbarungen über die Vermietung von Betriebsflächen mit Gleisanschluss mit dem polnischen Bahnterminal-Betreiber Spedcont in Lodz sowie dem Chengdu Qingbaijiang District People's Government unterzeichnet.

Mosolf wird den Vorlauf der Fahrzeuge per Straße und Bahn sowie die Verladung der Fahrzeuge in Container mit eigenem Personal und in eigener Betriebsstätte übernehmen. Diese wird direkt an das Spedcont-Bahnterminal in Lodz angeschlossen sein. Spedcont wird für den Containerumschlag, einschließlich der Verladung der Container auf Eisenbahnwaggons, sowie das Leer-Container-Management zuständig sein. Dabei kommen spezielle Befestigungsgestelle – sogenannte Rack-Systeme – zum Einsatz. So können die Fahrzeuge sicher und effizient in den Containern verladen werden.

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„Kunden profitieren von einer lückenlosen Qualitätskontrolle, der direkten Anbindung des Bahnterminals an die Containerverladestation sowie von täglichen Abfahrten auf dieser Hauptstrecke der neuen Seidenstraße zwischen Europa und China", sagt Dr. Jörg Mosolf, CEO der Mosolf  Gruppe, und ergänzt: „Unsere Investitionen in Grundstücke, Anlagen, Personal und Ausrüstung werden die Chengdu-Euro Express Railway als optimale Lösung für europäische Fahrzeughersteller für den Export von Produkten nach China weiter voranbringen.“

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