Nutzfahrzeug-Business

Martin Schrüfer,

Nachhaltigkeitsbericht 2019 der SAF-Holland Group veröffentlicht

Wie SAF-Holland zu einer nachhaltigeren Transportwirtschaft beiträgt und welche Aktivitäten bereits Erfolge verzeichnen, zeigt der Nachhaltigkeitsbericht für 2019 auf. Der Report bezieht erstmals alle weltweiten Produktionsstandorte in die Berichterstattung ein.

© SAF Holland

Zum ersten Mal bildet der Nachhaltigkeitsbericht alle 24 Produktionsstandorte des Nutzfahrzeugzulieferers in den vier Regionen EMEA, Amerika, APAC und China ab. „Dies unterstreicht die globale Ausrichtung unseres Managementansatzes zur Nachhaltigkeit unseres Wirtschaftens“, sagt Alexander Geis, CEO von SAF-Holland (im Bild). Durch die Erfassung und Analyse von Umweltwirkungen an allen Standorten sind nun konzernweit vollständige Angaben möglich, etwa zum Energieverbrauch der einzelnen Werke. Auf dieser Grundlage kann SAF-Holland künftig Hotspots in den verschiedenen Ebenen des Produktlebenszyklus erkennen und gezielt gegensteuern, um zum Beispiel den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken. Mittelfristiges Ziel ist eine Klimastrategie, die die Anforderungen des Klimawandels systematisch im betrieblichen Risikomanagement abbildet und sie zudem als neue geschäftliche Chancen nutzt.

Lebenszyklus-Analyse als Grundlage für Produktinnovationen

Um sämtliche Umweltauswirkungen – etwa eines vollständigen Achsaggregats – zu untersuchen und zu verbessern, hat SAF-Holland eine umfassende Ökobilanz zu einem Trio-Achsaggregat erstellt und unterschiedliche Nutzungsszenarien beleuchtet. Den größten Teil im Lebenszyklus macht dabei die Phase der Produktnutzung im Fahrbetrieb aus. Der entscheidende Parameter ist hier der Verbrauch von Treibstoff. „Mit Produktinnovationen, die Gewicht oder Lagerreibung reduzieren, können wir Kraftstoff sparen und so effektiv die Treibhausgasemissionen vermindern. Daran arbeiten wir mit Nachdruck schon seit Jahren, und auch in Zukunft wird darauf ein Schwerpunkt unserer Entwicklungen liegen“, erläutert der SAF-Holland-CEO.

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Nachhaltigkeit in der Lieferkette stärken

Verantwortung hört nicht am Werkstor auf: 2019 hat sich SAF-Holland eingehend mit dem Thema „Nachhaltigkeit in der Lieferkette“ beschäftigt. In der Einhaltung dieser Standards sieht das Unternehmen einen wichtigen Wertschöpfungsfaktor. Geschäftsprozesse permanent zu überwachen, ermöglicht gleichzeitig, Risiken langfristig zu erkennen, zu bewerten und schließlich zu minimieren. So berücksichtigt SAF-Holland bei der Lagerhaltung oder bei den Lieferwegen potenzielle Gefährdungen durch den Klimawandel, zum Beispiel Extremwetterereignisse wie andauernde Hitzeperioden oder Überschwemmungen. Das gilt gleichermaßen für die Lieferketten sowie für eigene Produktionsstätten.

Aktualisierter Verhaltenskodex

Um sich als Lieferant für SAF-Holland zu qualifizieren, durchlaufen alle Zulieferer einen Überprüfungsprozess. Dieser enthält unter anderem einen Fragebogen zur Selbstauskunft, etwa zu den Themen Umwelt oder Menschenrechte. Aktuelle Audits – 2019 konzernweit für 56 Lieferanten von Produktionsmaterial durchgeführt – haben gezeigt, dass alle überprüften Handelspartner die erforderlichen Standards erfüllten. Um Auditoren sowie Einkäufer noch stärker zu sensibilisieren und relevante Themen in einzelnen Regionen abzuleiten, hat SAF-Holland die Selbstauskunft um Sustainability-Kriterien erweitert und kommuniziert seinen aktualisierten Verhaltenskodex an alle Lieferanten. Die 2013 erstmals aufgelegte Orientierungshilfe für werteorientiertes und rechtlich einwandfreies Handeln wurde 2019 umfassend überarbeitet und angepasst.

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