Fahrzeuglokalisierung

Marvin Meyke,

Autonomes Fahren - Bosch setzt auf drei Säulen

Die genaue Lokalisierung von automatisierten Fahrzeugen ist sicherheitskritisch. Deshalb setzt Bosch beim Thema sicheres, automatisiertes Fahren auf die Kombination von Hardware, Software und Services.

© Bosch

Bosch möchte ganzheitliche Lösungen für das automatisierte Fahren entwickeln. Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel dazu: "Nur die Kombination aus Hardware, Software und Services führt zu sicherem, automatisierten Fahren."Der Bosch-Ansatz bilde ein redundantes System. "Services sind mindestens genauso wichtig für das automatisierte Fahren wie Hardware und Software", so Dr. Dirk Hoheisel weiter. "Wir müssen alle drei Wege zeitgleich verfolgen, damit selbstfahrende Autos sicher und zuverlässig auf die Straßen kommen." 

Bewegungs- und Positionssensor
Für die präzise Lokalisierung automatisierter Fahrzeuge hat Bosch einen eigenen Sensor entwickelt: den Bewegungs- und Positionssensor, der unter anderem über eine hochleistungsfähige Empfangseinheit für Signale des Globalen Navigationssatellitensystems (GNSS) verfügt. Diese werden benötigt, um die absolute Position eines automatisierten Autos zu ermitteln.  Um die  Genauigkeit der satellitengestützten Positionsbestimmung zu erhöhen, greift das Unternehmen hier auf Korrekturdaten verschiedener Anbieter zurück. Der Sensor besitzt  außerdem eine integrierte Inertialsensorik – vergleichbar mit dem menschlichen Gleichgewichtsorgan. Auch softwareseitig wird die Genauigkeit erhöht, über intelligente Algorhitmen.

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Die Bosch Straßensignatur ist ein kartenbasierter Lokalisierungsservice auf Basis der Umfeldsensorik heutiger und zukünftiger Fahrzeuge. Den Service bietet das Unternehmen parallel zur Lokalisierungslösung mittels des Bewegungs- und Positionssensors an.

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