Mehr als 500 neue Zugmaschinen

Martin Schrüfer,

Hoyer Group modernisiert seine Lkw-Flotte

Im Rahmen der größten Ersatzinvestition der Firmengeschichte hat die Hoyer Group europaweit über 500 neue Lkw für den Transport von Mineralöl, chemischen Produkten und Gasen übernommen und dafür rund 42,7 Mio. Euro investiert. 

© Hoyer

Den Großteil der Fahrzeuge hat die Hoyer Group für die  Mineralölversorgung in Großbritannien bestellt. Es handelt sich um Zugmaschinen der Fahrzeughersteller MAN, Scania und erstmals von DAF. Für die Tankstellenbelieferung in Deutschland nimmt der Logistiker Zugmaschinen der neuesten Generation von Volvo in Betrieb. Auch im Fernverkehr kommen neue Modelle von Volvo zum Einsatz. Sie sind an Hoyer-Standorten in Deutschland und Polen stationiert und verkehren europaweit für den Transport von chemischen Produkten. Die ersten Einheiten sind bereits ausgeliefert, bis Ende 2020 wird die gesamte Flotte sukzessive ersetzt.

Dem Thema Sicherheit für Mensch und Umwelt misst die Hoyer Group einen zentralen Stellenwert bei. Alle Einheiten sind deshalb mit modernsten Sicherheitstechnologien ausgestattet. Dazu gehören  Forward-Facing-Kameras, welche die 140-Grad-Sicht des Lenkers durch die Windschutzscheibe aufzeichnen. Sie werden bei abrupten Fahrzeugbewegungen aktiviert und nehmen kurze Sequenzen der Gefahrensituationen auf. Die Aufnahmen helfen bei der Untersuchung von Unfällen und Beinaheunfällen und werden für die Entwicklung von präventiven Sicherheitsmaßnahmen und Fahrerschulungen genutzt.

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„Die Sicherheit unserer Fahrer und anderer Verkehrsteilnehmer hat oberste Prämisse. Wir transportieren tagtäglich hochsensible Güter und erachten es als unsere Pflicht, die Risiken und Gefahren auf das Geringste zu reduzieren“, sagt Rudolf Schumacher, Fleet Manager der Hoyer Group in Dormagen. „Dank innovativer Sicherheitsausstattungen unserer Flotte übererfüllen wir die gesetzlichen Anforderungen und setzen Branchenstandards“, so Rudolf Schumacher weiter. „Ergänzend setzen wir auf laufende Aus- und Weiterbildung unseres Personals. Wir schulen unsere Fahrerinnen und Fahrer im Rahmen von Präsenzschulungen und Online-Trainings regelmäßig und intensiv zum Thema Sicherheit.“

Ein aktiver Abbiegeassistent gehört ebenfalls zur Sicherheitsausstattung und unterstützt den Fahrer beim Abbiegen. Die an der Beifahrerseite angebrachte Kamera mit Weitwinkellinse überträgt bei Abbiegevorgängen den toten Winkel auf einen Monitor im Führerhaus. Zusätzlich weist ein Warnton beim Abbiegen auf andere Verkehrsteilnehmer wie Fahrradfahrer oder Fußgänger hin. Darüber hinaus sind die Fahrzeuge mit einem an die Zündung gekoppelten Alkohol-Lock ausgestattet, der das Starten des Fahrzeugs erst nach Durchführung eines Atemtests erlaubt. Zum ersten Mal ist in allen Lkw auch ein Panik-Knopf eingebaut. Dieser kann vom Fahrer im Notfall manuell betätigt werden. Daraufhin wird in der Disposition ein Alarm ausgelöst.

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