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Artikel und Hintergründe zum Thema

Knicklenker von Vollert

Martin Schrüfer,

2-Wege-Fahrzeug VLEX jetzt bis 600 Tonnen Zuglast

Mit einem neuen Modell des 2-Wege-Robot VLEX erweitert Vollert seine Lösung auf den Rangierbetrieb bis 600 Tonnen. Doppelt so stark, aber nur 500 mm größer, eignet sich der neue VLEX 40 ebenfalls für schnelle Gleiswechsel. Eine Pendelachse garantiert dabei auch auf unebenen Untergründen den Boden- oder Schienenkontakt aller vier Räder. Und dank des abgasfreien Elektroantriebs ist auch der Betrieb in geschlossenen Lager- und Produktionsbereichen möglich.

Bei Rheinkalk in Grevenbrück meistert ein 2-Wege-Fahrzeug VLEX 20 unebene Böden, Weichen, Kurven und eine Steigung auf der Strecke und bringt jeweils vier leere Waggons zur Verladung. Das neue Modell VLEX 40 verfügt sogar über die doppelte Zugkraft bis 600 Tonnen. © Vollert

Die Rangierlösung des VLEX 20 kommt unter anderem bei der südkoreanischen Metro in Seoul, beim Verschub von Kesselwagen bei Lanxess in Leverkusen oder in der Kalkverladung bei der Rheinkalk Grevenbrück GmbH zum Einsatz. Das neue Modell VLEX 40 mit 40 kN Zuglast und einem Gewicht von 10 Tonnen verdoppelt den Einsatzbereich der 2-Wege-Lösung von bisher 300 Tonnen beim VLEX 20 auf jetzt 600 Tonnen und steigert damit die Flexibilität beim Verschub von Güterwaggons oder innerbetrieblichen Transportwagen.

Im Ein-Mann-Betrieb wechselt das funkferngesteuerte Allroundfahrzeug schnell und einfach vom Gleis auf die Straße und wieder zurück. Dabei machen ihn seine Fahrzeuggeometrie mit Knicklenkung und vier einzeln gesteuerte Radnabenmotoren wendig. Sie ermöglichen reifenschonende Wenderadien von nur 7,2 m bis hin zum 360°-Turn auf der Stelle. Vollgummireifen und das hohe Eigengewicht sorgen für eine optimale Traktion. Eine Pendelachse garantiert den Boden- und Schienenkontakt aller vier Räder, sodass Schlaglöcher, Höhenunterschiede im Gleis oder kleinere Hindernisse ohne Traktionsverlust überwunden werden. Zur Schienenfahrt senken sich außerdem Spurführungsrollen hydraulisch ab. „Häufig haben Unternehmen mehrere Verschiebebereiche in der Logistik oder Produktion. Dann bietet der VLEX die notwendige Flexibilität im Rangierbetrieb. Mit der Erweiterung des Einsatzbereichs auf 600 Tonnen tragen wir zudem zahlreichen Kundenanfragen Rechnung, die einen Verschub von vier bis fünf Waggons gleichzeitig benötigen“, erklärt Jürgen Schiemer, Bereichsleiter Rangiersysteme bei Vollert.

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Innerbetrieblicher Einsatz bei KORAIL und Stadler
Erstmals präsentierte Vollert sein neuartiges 2-Wege-Fahrzeug VLEX für Schiene und Straße vor zwei Jahren. Seitdem bewährt sich die robuste Lösung erfolgreich im rauen Eisenbahnbetrieb auf Anschlussgleisen, in Straßen- und U-Bahn-Depots und in der Industrie. Wichtig ist dabei der mögliche Einsatz des batteriebetriebenen VLEX im Außen- und
Innenbereich, auch aufgrund international steigender Dieselabgas-Schutzvorschriften in geschlossenen Hallen. Bei der Metro in Seoul setzt die staatliche südkoreanische Eisenbahngesellschaft KORAIL in der Wartung in unterschiedlichen Hallen auf den Verschub von Waggons mithilfe eines Vollert VLEX 20. Der schweizerische Schienenfahrzeughersteller
Stadler nutzt die VLEX-Lösung beim Auf- und Abschieben von Doppelstockwagen in Kombination mit einer Verschiebebühne in seinem neuen Werk in St. Margrethen.

Für den Einsatz Drinnen und Draußen
Auch auf unebenen und unbefestigten Böden eignet sich der 2-Wege-Robot von Vollert. Beim Chemieunternehmen Lanxess in Leverkusen übernimmt ein VLEX den Verschub von Kessel- und Güterwaggons außerhalb des regulären Rangierbetriebs. Auch die Rheinkalk Grevenbrück GmbH setzt in ihrem Kalkwerk auf die Robustheit des VLEX unter
erschwerten Bedingungen, denn der feuchte Kalk wirkt wie Schmierseife auf den Gleisen. Dennoch bringt der VLEX jeweils vier leere Waggons zur Verladung, wobei sich Weichen, Kurven und eine Steigung auf der Strecke befinden. Die vorherige Lösung konnte lediglich einen Waggon bewegen und rangieren. Der Einsatz des VLEX Rangiergeräts optimiert dadurch zeitlich den Rangierprozess.

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