Prozessoffensive

Marvin Meyke,

ADAC Truckservice will mehr Tempo für Prozesse

Der ADAC Truckservice will die Pannenbearbeitungszeit weiter verkürzen. Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket sollen Prozesse effizienter gestaltet und die Servicequalität künftig gesteigert werden.

© ADAC Truckservice

"Das A und O ist Schnelligkeit"
Rund eine halbe Millionen Euro lässt sich der ADAC Truckservice seine Prozessoffensive kosten. Die Qualität des Services soll so gesteigert und die Abläufe bei der Pannenbearbeitung schneller und transparenter gestaltet werden. "Das A und O im Mobilitätsmanagement ist Schnelligkeit. Unser Anspruch ist es, hier auch in Zukunft den Benchmark zu setzen und die beste Pannenhilfe zu bieten, die am Markt zu haben ist", erklärte Dirk Fröhlich, Geschäftsführer des ADAC Truckservice anlässlich des jährlichen Journalistendinners in München.

Steigende Einsatzzahlen erwartet
Die umfangreiche Offensive ist auch mit der Anpassung der Kapazitäten an die erfolgreiche Unternehmensentwicklung geschuldet, so rechnet das Unternehmen aufgrund zahlreicher Neukunden dieses Jahr mit steigenden Einsatzzahlen. Auch dem zunehmenden Fachkräftemangel soll unter anderem dadurch begegnet werden. "Werkstattkapazitäten werden immer knapper, weil es an ausgebildeten Mechatronikern, Abschlepp-und Bergefachkräften fehlt in einem Pannenfall mit zwei Telefonaten Hilfe organisiert, heute sind bis zu zehn Anfragen nötig. Schlankere Prozesse und die Entbürokratisierung der Pannenhilfeorganisation, um die Werkstätten zu entlasten, sind deshalb alternativlos", so Fröhlich.

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Digitalisierung von Geschäftsprozessen
Ein wichtiger Teil der Serviceoffensive: Der ADAC Truckservice möchte die Digitalisierung seiner Geschäftsprozesse vorantreiben. Eine neue Software für die Pannenbeauftragung sowie die durchgängige Einführung eines automatisierten Rechnungsversands sollen für mehr Transparenz, eine höhere Qualität und weniger Schnittstellen im Prozess sorgen.

Seit Februar sind zudem acht zusätzliche Service Agents mit den Muttersprachen Bulgarisch, Polnisch, Ungarisch, Rumänisch, Russisch, Englisch und Französisch an den Pannen-Hotlines in Laichingen im Einsatz. Damit reagiert das Unternehmen auf die zunehmende Zahl von Lkw-Fahrern aus dem europäischen Ausland.

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