Coronavirus in der Logistik

Martin Schrüfer,

Lufthansa-Frachtchef begrüßt Erleichterungen behördlicher Verfahren

Lufthansa Cargo setzt alles daran, in der aktuellen Corona-Krise den Flugbetrieb ihrer Frachtmaschinen aufrecht zu erhalten. „Das ist Teil unserer unternehmerischen Verantwortung“, so Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG. Alle verfügbaren Frachter sind im Einsatz. Darüber hinaus prüft Lufthansa Cargo gemeinsam mit der Deutschen Lufthansa den zusätzlichen Einsatz von Passagierflugzeugen zur Güterbeförderung.

© Lufthansa Cargo

Die sich weltweit derzeit schnell ändernden behördlichen Anforderungen und Einschränkungen stellen für die Frachtfluglinie derzeit die größte Herausforderung dar. Der Flugplan wird fortlaufend an die dynamischen Entwicklungen angepasst. Durch die Vielzahl an Vorgaben steigt die Planungskomplexität erheblich. Dadurch verknappt sich die derzeit ohnehin rare Luftfrachtkapazität weiter.

„Erleichterungen bei behördlichen Verfahren und insbesondere an unserem Heimatdrehkreuz Frankfurt können die Planungskomplexität kurzfristig wirkungsvoll reduzieren. Wir begrüßen hier die Entschlossenheit der Politik, operationelle Einschränkungen bei Bedarf zu lockern. Gemeinsam können wir so die Versorgungssicherheit über den Luftweg stärken“, so Gerber. Wichtig sei auch, dass beispielsweise Piloten, Disponenten, Flugzeugwartungspersonal und Luftfrachtabfertiger als betriebskritische Mitarbeiter nicht in ihrer Berufsausübung eingeschränkt würden. Das treffe ebenfalls auf vor- und nachgelagerte Prozesse zu, beispielsweise im Bereich der Flugsicherung, Flughäfen, Zollbehörden und Sicherheitskontrollen sowie im Bereich der Frachtanlieferung und -abholung.

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Gerade in Not- und Krisensituationen kommt der Logistik und der Luftfracht eine besondere Bedeutung zu, um die weltweiten Versorgungsketten zu stützen. Neben eiligen Ersatz- und Maschinenteilen werden vorwiegend empfindliche Pharmazeutika und Frischwaren interkontinental auf dem Luftweg befördert

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