2018er Zahlen veröffentlicht

Martin Schrüfer,

Lufthansa Cargo weiter auf Erfolgskurs

Die Frankfurter Frachtairline konnte erneut ein Spitzenergebnis bekanntgeben. Mit über 2,7 Milliarden Euro Umsatz und einem Gewinn von 268 Millionen Euro (adjustiertes EBIT) erzielte das Unternehmen 2018 das zweitbeste Resultat in der Firmengeschichte.

© Matthias Aletsee/Lufthansa Cargo

Im Vergleich zum Vorjahr legte der Umsatz um 189 Millionen Euro und der Gewinn um fünf Millionen Euro zu. Die Umsätze stiegen gegenüber 2017 um sieben Prozent, der Erlös je beförderter Tonne Luftfracht (Yield) ebenfalls um sieben Prozent. Die beförderte Frachtmenge legte insgesamt leicht um ein Prozent zu. Die angebotene Frachtkapazität stieg um 5,3 Prozent, was zu einem leicht rückläufigen Ladefaktor von 65,9 Prozent (-3,2 Prozentpunkte) führte.

„Unsere Mitarbeiter haben mit vollem Einsatz Großartiges für unsere Kunden geleistet. Das Ergebnis gibt uns weiteren Rückenwind für neue Investitionen in die Zukunft", sagte Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. „Wir konnten im vergangenen Jahr unsere Stückerlöse steigern und die Stückkosten senken. Die Gewinne stecken wir in eine Modernisierung der Produktionsmittel, die unsere Kosteneffizienz nochmals verbessern wird", ergänzte Dr. Martin Schmitt, Vorstand Finanzen und Personal.

Lufthansa Cargo wird ihre Flottenmodernisierung fortsetzen und bereits in diesem Jahr die Kapazitäten von insgesamt vier fabrikneuen Boeing 777-Frachtern vermarkten. Daneben soll die Infrastruktur des Logistikzentrums am Drehkreuz Frankfurt schrittweise modernisiert werden. „Wir werden die Digitalisierung entlang der gesamten Transportkette konsequent weiter vorantreiben. Als erste Frachtairline weltweit bieten wir unseren Kunden eine komplett papierlose Frachtbuchung und -abfertigung bei Standardfracht an. Mit unserem neuen, volldigitalen Pre-Check beschleunigen und vereinfachen wir die Abfertigungsprozesse für unsere Kunden ab sofort erheblich. Und auch die elektronische Gefahrgutdeklaration eDGD werden wir weiter ausrollen, damit noch mehr Kunden und Versender die Vorteile dieser digitalen Lösung nutzen können", so Gerber.

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Hinsichtlich der weiteren Geschäftserwartungen gab sich Gerber grundsätzlich optimistisch: „Das laufende Jahr ist – anders als 2018 – wieder durch die in der Logistik typische Schwäche im Markt zu Jahresbeginn geprägt. Diese wird im Augenblick vor dem Hintergrund geringeren Weltwirtschaftswachstums durch Schlagzeilen um Brexit und Handelsstreit noch verstärkt. Wir stehen 2019 daher wieder vor Herausforderungen, bleiben für die vor uns liegenden Quartale aber positiv gestimmt."

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