Baubeginn

Marvin Meyke,

Spatenstich für grünes DPD Depot bei Memmingen

Mit einem symbolischen Spatenstich feierten DPD und die Alois Müller Holding GmbH & Co. KG am gestrigen Dienstag den Baubeginn eines „grünen“ Depots in Holzgünz bei Memmingen im Unterallgäu. Im Februar 2021 soll das Paketsortierzentrum in Betrieb gehen. Es wird den bisherigen Standort Kempten ersetzen und zum operativen Beginn auch dessen Zustellgebiet übernehmen.

© dpd

Bis zu 50.000 Pakete am Tag
Mit dem Neubau stärkt DPD seine Präsenz in einer Region. Der bisherige Standort von DPD in Kempten wird den Anforderungen dieser Wachstumsmärkte perspektivisch nicht mehr gerecht, zumal eine Erweiterung vor Ort nicht möglich ist. Das neue Depot Holzgünz wird perspektivisch in der Lage sein, bis zu 50.000 Pakete am Tag zu verarbeiten.

„Ich freue mich, dass der Gewerbeverband eine Fläche für DPD bereitstellen konnte, die durch die günstige Lage den Ansprüchen des Paketdienstes, aber auch den Ansprüchen der umliegenden Ansiedlungen gerecht wird“, sagt Christa Bail, stellvertretende Vorsitzende des Industrie- und Gewerbeverband A96.
 
Rund 130 Personen werden am Ende im Depot Holzgünz beschäftigt sein. Da es sich um einen Depotumzug handelt, werden viele Mitarbeiter des Depots Kempten mit an den neuen Standort wechseln.

"Ein strategisch sehr guter Standort"
Thomas Ohnhaus, Chief Operating Officer (COO) von DPD Deutschland, ergänzt: „Investitionen wie hier in Holzgünz sind wichtig, um unsere Marktposition zu behaupten. Um die stark wachsenden Paketmengen bewältigen zu können, brauchen wir moderne, leistungsstarke Paketsortierzentren. Unweit sowohl der schweizerischen als auch der österreichischen Grenze gelegen, ist Holzgünz ein strategisch sehr guter Standort für ein neues DPD Depot.”

Anzeige

Ressourcenschonende Lösungen im Fokus
Anders als bei den meisten Bauprojekten der letzten Jahre tritt DPD in Holzgünz nicht als Bauherr in Erscheinung. Diese Rolle übernimmt die Alois Müller Holding GmbH & Co. KG, die in der Folge auch als Vermieter des Depots auftritt. Das Unternehmen Alois Müller wird bei dem Bau auf ressourcenschonende sowie energieeffiziente Lösungen setzen, ohne dabei den Benutzerkomfort einzuschränken.

So wird das neue DPD Depot nahezu energieautark sein. Mit Hilfe einer rund 3.000 qm großen Photovoltaikanlage mit einer Leistung von insgesamt 500 kW wird für die Hallen und das Bürogebäude eigener Strom produziert und über intelligente Energiespeicher bedarfsorientiert verwendet. Darüber hinaus werden die Gebäude durch ressourcenschonenden Betonkernaktivierung geheizt und gekühlt. Die Bereitstellung von Wärme und Kälte erfolgt aus der nahegelegenen Energiezentrale, in der die regenerative Wärme aus Biomasse und CO2-neutraler Kälte aus einer Brunnenanlage gewonnen wird.
 

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem LT-manager NEWSLETTER

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite