Effizienz im Focus

Martin Schrüfer,

Philipp Reich übernimmt Sattelcurtainsider für EcoDuo-Kombination

Philipp Reich, Inhaber des Transportunternehmens Reich aus Vimfow, übernahm im Schmitz Cargobull Sattelcurtainsider-Werk in Altenberge zwei Neufahrzeuge mit Power Curtain. Mit bei der Übergabe der EcoDuo-Trailer für den ersten Kunden in Deutschland, waren Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Schmitz Cargobull AG und Benjamin Bröderdörp, der zuständige Verkaufs-gebietsleiter vor Ort. Mit den speziell ausgestatteten Curtainsidern kann die Kombination EcoDuo – zwei Standard-Trailer verbunden über ein Dolly und gezogen von einer Zugmaschine – gebildet werden. Zum Einsatz bringt Philipp Reich die Kombination in Finnland. Gemeinsam mit dem finnischen Logistikpartner TS Logistics Oy führt das Unternehmen Transporte durch. 

© Schmitz Cargobull

„Wir haben uns für die EcoDuo-Kombination entschieden, weil wir in Finnland standardmäßig eine Strecke von rund 600 Kilometern mit nur einer Entladestelle fahren. Auf der Hinfahrt liefern wir diverse Maschinenteile für die Fahrzeugindustrie; auf der Rückfahrt laden wir Holz. Dafür brauchen wir eine flexible Fahrzeugkombination mit großem Ladevolumen“, so Inhaber Philipp Reich, „auch unsere Kunden sind von diesem Konzept begeistert“. 

Die Fahrzeuge sind jeweils mit einer heckseitigen Unterflurkupplung zur Aufnahme des Dollys ausgestattet. Das robuste Fahrgestell verfügt über einen versetzten Radstand in Verbindung mit einer Schmitz Cargobull Lenkachse und einer 385/55 R 22.5 Schmitz Cargobull Bereifung. Der Power Curtain bietet einen lattenlosen Aufbau und ist standardmäßig mit einem diebstahlsicheren Planengeflecht versehen.

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In Deutschland bringen zwei Sattelzugmaschinen die Trailer zur Fähre. Nach Ankunft der Fähre in Finnland werden die beiden Trailer dann über ein Dolly aneinandergekoppelt und die Kombination geht - gezogen von nur einer Sattelzugmaschine – auf die Straße. Das Gesamtzuggewicht von Sattelzugmaschine und erstem Trailer liegt dabei weiterhin bei 40 Tonnen, das Zuggewicht des zweiten Trailers kann bis zu 36 Tonnen betragen, um den Regularien in Skandinavien zu entsprechen.

„Wir konnten von dem Fahrzeug-Konzept bisher rund 100 Kombinationen nach Skandinavien und auch nach Spanien ausliefern“, berichtet Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Schmitz Cargobull AG, der das Konzept pro-aktiv vorantreibt. „Langfristig sehen wir den EcoDuo europaweit auf geeigneten Hauptverbindungen als ökologisch und ökonomisch effiziente Transportlösung“.

Einheitliche rechtliche Grundlagen, sowie eine entsprechend ausgewiesene Infrastruktur sind die Grundvoraussetzung für eine länderübergreifende, gesamteuropäische Lösung. Des Weiteren muss auch die Möglichkeit bestehen, die Fahrzeuge noch an den definierten Verkehrswegen wieder zu entkoppeln und auf zwei Zugmaschinen zu verteilen. 

„Abhängig von der Durchführbarkeit der Anforderungen kann ich mir gerade auch in Deutschland für ausgewiesene Strecken den Einsatz dieser Fahrzeugkombination sehr gut vorstellen. Auch unter dem ökologischen Gesichtspunkt macht das Sinn“, meint dazu Philipp Reich, „denn wir können streckenweise auf den Einsatz einer Zugmaschine verzichten. Ein weiterer großer Vorteil der EcoDuo-Kombination im Vergleich zum Lang-Lkw ist, dass ich auf Standard-Zugmaschinen und Auflieger zurückgreifen kann, die ich wiederum auch anderweitig im normalen Tagesgeschäft einsetzen kann“.

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