Budget steigt in 2019

Martin Schrüfer,

Logistikdienstleister Hoyer investiert 173 Millionen Euro

Um die Weichen für ein weiterhin profitables Wachstum der Hoyer Group zu stellen, erhöht das international tätige Logistikunternehmen mit Sitz in Hamburg die Höhe des Investitionsbudgets von rund 90 Millionen Euro im laufenden Kalenderjahr 2018 auf ein Rekordniveau von 173 Millionen Euro für das Jahr 2019.

2019: Logistikdienstleister Hoyer investiert 173 Millionen Euro © Hoyer Group

„Die anhaltend positive Geschäftsentwicklung ermöglicht diesen finanziellen Kraftakt“, erläutert Gerd Peters, Chief Financial Officer (CFO) der Hoyer Group, die Verdoppelung des für 2019 geplanten Investitionsvolumens. „Wir haben vielversprechende Investitionsprojekte in allen Geschäftsfeldern für Hoyer identifiziert. Daraus wurde ein umfassendes Investitionspaket geschnürt, das sich auf die Bereiche Business Development, Sachanlagen, Akquisitionen und Ersatzinvestitionen verteilt“, so Peters.

Ein Schwerpunkt hat der internationale Logistiker auf die Weiterentwicklung der erfolgreichen Digitalisierungsinitiative gelegt. Als Vorreiter für digitale Logistik arbeitet das Unternehmen bereits intensiv an Lösungen von morgen. Kernstück ist die sukzessive Ausstattung der Tankcontainer mit innovativen Telematik-Systemen und intelligent vernetzter Software. Wie in der Vergangenheit investiert Hoyer weiterhin in erheblichem Ausmaß in Sachanlagen: Rund ein Drittel der Finanzmittel fließt in die Modernisierung und Vergrößerung der Tankcontainerflotte für das Intermodalgeschäft und Aktivitäten im Überseegeschäft. Zusätzlich wird die Anzahl der Tankcontainer und IBC (Intermediate Bulk Container) für das Vermietgeschäft deutlich erhöht.

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Die Hoyer Group allokiert die Investitionen vorwiegend in Geschäftsbereiche mit attraktiven Zukunftsperspektiven. Das steigende Auftragsvolumen bestärkt das Unternehmen, die Business Line Supply Chain Solutions (SCS) international weiter auszubauen. In den kommenden Jahren werden insbesondere die Werklogistikaktivitäten forciert und – zunächst in Deutschland und den Niederlanden – der Bau eines Gefahrstofflagers und eine Erweiterung der Abfüllbetriebe für Kleingebinde realisiert. Einen zweistelligen Millionenbetrag hat das Logistikunternehmen für mögliche Akquisitionsprojekte wie Firmenkäufe und Joint Ventures budgetiert. Komplettiert wird der umfangreiche Investitionsplan mit jährlich anfallenden Ersatzinvestitionen.

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