Corona-Pandemie

Marvin Meyke,

DPD baut Service aus

Der Paket- und Expressdienstleister DPD baut während der Corona-Pandemie seinen Service aus und liefert zuverlässig weiter. Mit neuen Prozessen für eine kontaktlose Paketzustellung möchte das Unternehmen zudem die Gesundheit von Zustellern und Empfängern schützen. Das Netz an Pickup Paketshops, das angesichts der behördlich angeordneten Schließung zahlreicher Geschäfte kurzfristig nicht zur Verfügung stand, startet sukzessive ab dem 25. März wieder.

"Gerade in schwierigen Zeiten ist die Lieferung von Paketen wichtiger denn je: Wir leisten einen wichtigen Beitrag zur Grundversorgung der Menschen und Unternehmen in Deutschland mit Waren", erklärt DPD CEO Eric Malitzke. "Trotz der beispiellosen Herausforderung durch die Corona-Pandemie bieten wir unseren Kunden auch weiterhin eine systemisch wichtige Infrastruktur und bleiben bei gleichbleibend hoher Qualität voll leistungsfähig. Dies wäre nicht möglich ohne den grandiosen Einsatz unserer Zustellerinnen und Zusteller, denen meine große Dankbarkeit und Hochachtung gilt."

© DPD

Kontaktlose Zustellung
Bis auf Weiteres müssen Empfänger beim Erhalt von Paketen nicht mehr auf dem Handscanner des Paketboten unterschreiben. Zudem erfolgt keine Paketübergabe von Hand zu Hand. Der Zusteller klingelt weiterhin beim Empfänger, hält zu ihm jedoch stets zwei Meter Abstand. Der Paketbote stellt das Paket nahe der Wohnungstüre ab und quittiert die erfolgte Übergabe mit seiner eigenen Unterschrift. Gleichzeitig ruft DPD alle privaten Empfänger auf, nach Möglichkeit ein Abstell-Okay zu erteilen, so dass der Zusteller das Paket ohne jeglichen Kontakt zum Beispiel in der Garage oder im Gartenhäuschen hinterlegen kann. "Mit einem Abstell-Okay kann jeder Empfänger dazu beitragen, den Paketversand ideal mit dem aktuellen Gebot der Vermeidung von Kontakten zu vereinbaren", appelliert DPD CEO Eric Malitzke.

Vielzahl von Paketshops geöffnet
Ab dem 25.3. stehen viele Pickup Paketshops von DPD wieder zur Verfügung. Um zu vermeiden, dass die Pakete der Kunden und Empfänger aufgrund der behördlich angeordneten Schließung von Geschäften womöglich wochenlang unerreichbar sind, hatte DPD in der vergangenen Woche zunächst alle eingelagerten Pakete aus den Paketshops abgeholt und regulär zugestellt. Zahlreiche Standorte der Pickup Paketshops sind jedoch in Geschäfte integriert, die aufgrund von behördlichen Ausnahmeregelungen weiterhin geöffnet bleiben dürfen. Auch in den Paketshops sind die Prozesse so angepasst, dass die Paketabholung sowie das private Versenden und Retournieren von Paketen komplett kontaktlos erfolgt. So ist auch im Paketshop keine Unterschrift des Empfängers mehr notwendig. Zudem gilt auch hier ein Mindestabstand bei der Aushändigung von Paketen.

Mit einer Reihe von Maßnahmen möchte DPD dazu beitragen, der weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken und die eigene Belegschaft zu schützen. Mitarbeiter, deren Anwesenheit vor Ort nicht zwingend erforderlich ist, arbeiten bis auf Weiteres von zu Hause. Dienstreisen sind auf ein notwendiges Mindestmaß beschränkt, die Teilnahme an Massenveranstaltungen wie etwa Messen ist bis auf Weiteres ausgesetzt.

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