Aus LT-manager 5/2019

Mit Strategie in die USA

Die USA sind nach China die Top-E-Commerce-Nation der Welt. Umsätze und Anzahl der E-Shopper
steigen. Wer dort in den E-Commerce-Markt einsteigen möchten, sollte den Markt und die Zielgruppe kennen und auf strategische Logistikplanung achten.

© Unsplash/Patrick Tomasso

Dank der Cross-Border-Marktplätze wie Amazon und Ebay sowie grenzüberschreitenden Logistikkonzepten war der Schritt in die USA für Händler noch nie leichter als heute. Viele Händler fragen sich ­jedoch, ob der Markt nicht bereits gesättigt ist und ob sich der Einstieg in den US-Markt noch lohnt. Schaut man sich die aktuellen Kennzahlen an, lautet die Antwort eindeutig: Der US-Markt bietet Händlern attraktive Wachstumschancen.

E-Commerce-Kennzahlen steigen kontinuierlich
Im laufenden Jahr werden insgesamt 270 Millionen US-Bürger das Internet für ihre Einkäufe nutzen – Tendenz steigend. Statista prognostiziert bis zum Jahr 2023 ein Wachstum der ­E-Nutzer um knapp neun Prozent und damit ein Anwachsen der US-weiten Internetpenetration auf 90,8 Prozent. Auch der Umsatz soll weiter steigen: Erwirtschafteten die amerikanischen E-Shopper im vergangen Jahr 443,7 Milliarden Euro, sollen es in diesem Jahr bereits rund 485 Milliarden Euro sein – ein Plus von acht Prozent. Das Wachstum soll andauern: Für 2023 prognostiziert Statista dem US-E-Commerce-Markt einen Gesamtumsatz von 655,7 Milliarden Euro.

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Top-Segmente Fashion und Kleidung
Zu den stärksten nachgefragten Segmenten gehören in den USA die Bereiche Fashion und Kleidung. 48 Prozent der E-Shopper sind männlich, Frauen stellen mit 52 Prozent die Mehrheit der E-Shopper. Rund 26 Prozent der Umsätze entfallen auf die Gruppe der Millennials, also auf E-Shopper im Alter zwischen 25 und 34 Jahren, gefolgt von der Altersgruppe 35 bis 44 Jahre. Der durchschnittliche Erlös pro E-Shopper beträgt aktuell rund 1.795 Euro. Zum Vergleich: In Deutschland beträgt der durchschnittliche Erlös rund die Hälfte und liegt derzeit bei knapp 899 Euro.

Cross-Border-Logistik erfolgsentscheidend
Wenn es um die Zustelldauer ihrer Waren geht, gelten US-Konsumenten als ungeduldig. Händler bieten zunehmend Same-Day-Delivery an. Noch lässt sich die Zustellung am selben Tag bei der enormen Größe des Landes nicht flächendeckend realisieren. Für eine effiziente Logistik entlang der gesamten Tradelane und bis zum amerikanischen Kunden ist dennoch ein umfangreiches Know-how gefragt. Fehlplanungen wie beispielsweise die Belieferung eines „falschen“ Lagers können herbe finanzielle Verluste bedeuten, da der Transport quer durch das Land wegen der geografischen ­Dimensionen nicht nur zeitintensiv ist, sondern auch schnell teuer wird.

Know-how über Warehousing und Zoll
Eine strategische Logistikplanung und die zeitnahe Zustellung sind wichtige Erfolgsfaktoren beim Markteintritt in die USA. Bei einem Direktversand aus Europa ist Same-Delivery oder auch die Zustellung innerhalb von zwei Werktagen nicht oder nur kaum realisierbar. Händler sind gut beraten, Waren auch vor Ort zu lagern und die lokalen Warehousing-Optionen zu kennen. Unternehmen sollten Zusatzkosten für Zoll und Versand unbedingt trans­parent ausweisen, damit Kunden keine bösen Überraschungen drohen. Denn daraus resultieren schnell negative Rezensionen – und die schädigen das Geschäft. Als Orientierungshilfe be­antwortet Hermes International, ein Geschäftsbereich von Hermes Germany, in einem aktuellen Whitepaper zahlreiche Fragen rund um den Markteintritt USA.

Zum Whitepaper
443 Milliarden Euro setzten Unternehmen im vergangenen Jahr im amerikanischen E-Commerce um – Tendenz weiter steigend. Viele europäische Unternehmen möchten von der Kaufkraft der US-E-Shopper profitieren und planen den Einstieg in den amerika­nischen E-Commerce-Markt. Ein häufig unterschätzter Erfolgsfaktor ist die strategische ­Logistikplanung – sie ist ebenso wichtig wie die Wahl des Verkaufskanals. Das White­paper ­enthält Infos für den erfolgreichen Markteintritt in die USA und beleuchtet folgende ­Fragen: Wie funktioniert die Tradelane von Europa in die USA? Wie können europä­ische Unternehmen die Verfügbarkeit ihrer Waren realisieren? Welche Lagerstandorte sind ­geeignet für eine schnelle und kosteneffiziente Zustellung? Welche Vor- oder Nachteile hat eine Single- gegenüber einer Multi-Marktplatzstrategie? „Markteintritt USA – Erfolgsfaktor strategische Logistikplanung” ist downloadbar unter bit.ly/2OyWTOU

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