UPS gründet Tochtergesellschaft

Marvin Meyke,

Lieferung per Drohne: UPS setzt auf neue Strategien

UPS Flight Forward heißt die neue Tochtergesellschaft mit der UPS als Drohnenbetreiber durchstarten will. Das Unternehmen soll einer der ersten vollständig zertifizierten Drohnenbetreiber in den USA werden.

Mit einer Part 135-Zertifizierung könnten für die UPS-Tochter UPS Flight Forward Drohnenflüge außerhalb der Sichtlinie des Piloten sowie für Tag- und Nachtflüge in greifbare Nähe rücken. © UPS

Über seine neue Tochtergesellschaft hat UPS kürzlich bei der US-Bundesluftfahrtbehörde (FAA) eine Part 135-Zertifizierung für den Einsatz kommerzieller Drohnen in seinem Netzwerk beantragt.

Kommerzielle Routine-Flüge per Drohne in Aussicht

Die Besonderheit: Im Gegensatz zu eingeschränkteren Zertifizierungen würde die beantragte UPS Flight Forward die rechtliche Bezeichnung als zertifizierter Betreiber eines Luftfahrtunternehmens verleihen. So könnte UPS  eines der ersten vollständig zertifizierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten zu werden, das kommerzielle Routine-Flüge per Drohne in seiner Operation durchführt. Drohnenflüge außerhalb der Sichtlinie des Piloten sowie für Tag- und Nachtflüge würden so für das Unternehmen in greifbare Nähe rücken.

"UPS setzt auf neue Technologien, um die Art seines Geschäfts zu transformieren", sagte Scott Price, UPS Chief Transformation and Strategy Officer. "Die Gründung des Drohnen-Lieferunternehmens und das Beantragen der Zertifizierung für den regulären Drohnenbetrieb ist für UPS sowie für die Drohnen- und Logistikbranche insgesamt von historischer Bedeutung."

Bereits umgesetzt: Drohnen-Zustellungen im Gesundheitswesen

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Gegenwärtig betreibt UPS Drohnen-Zustellungen im Gesundheitswesen gemäß der Zertifizierung FAA Part 107. Im März initiierte das Unternehmen den ersten von der FAA genehmigten Einsatz einer Drohne für kommerzielle Routineflüge in den USA: In Raleigh (North Carolina) transportiert UPS medizinische Proben zwischen dem WakeMed Krankenhaus und dem dazugehörigen Campus und ergänzt damit den Kurierdienst. Das Unternehmen möchte seinen Drohnen-Lieferservice auf andere Krankenhäuser oder Campus-Umgebungen ausweiten.


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