Luftfracht

Marvin Meyke,

Frachtdrehkreuz in Budapest eröffnet

Bereits ein Jahr nach dem Spatenstich wurde gestern die neue BUD Cargo City am internationalen Flughafen Budapest Liszt Ferenc übergeben. Das 50-Millionen-Euro-Projekt soll Ungarn und den Flughafen Budapest mit zu einem zentralen Drehkreuz für Luftfracht in Zentral- und Südosteuropa machen.

Feierliche Eröffnung der Cargo City (v.l.): Csaba Szlahó (Bürgermeister von Vecsés); Lajos Szücs (Mitglied des Parlaments); Levente Magyar (stellvertretende Minister und Parlamentarische Staatsekretär im Ministerium für Auswärtiges und Außenhandel); Dr. Rolf Schnitzler (CEO des Flughafens Budapest); Gerhard Schroeder (Präsident des Budapester Flughafens); Steven Polmans (Präsident der TIACA) und René Droese (Direktor für Immobilien und Fracht am Flughafen Budapest) © Budapest Airport

Das neue Umschlagszentrum, das am 22. November eröffnet wurde, bietet der Luftfrachtindustrie ein modernes Arbeitsumfeld und stärkt die Position des Flughafens Budapest und der ungarischen Wirtschaft.

Der Komplex bietet den Nutzern ab Januar 2020 21.200 Quadratmeter Lager- und Bürofläche und 11.650 Quadratmeter Speditionsfläche. An das Logistikcenter angeschlossen ist ein Vorfeld mit einer Grundfläche von 32.000 Quadratmetern, das Platz für bis zu zwei Flugzeuge der Kategorie Boeing 747-8F bietet.

Stabiles Frachtvolumen
Der Flughafen Budapest hat im vergangenen Jahr 146.113 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. In diesem Jahr ist das Frachtvolumen trotz internationaler Handelskonflikte und eines Rückgangs der Auslandsmärkte stabil geblieben. Im Zuge ihrer Fertigstellung erhöht sie die Gesamtkapazität des Flughafens auf 250.000 Tonnen pro Jahr und schafft damit Raum für weiteres Wachstum.

10.000 Arbeitsplätze
Die BUD Cargo City ermöglicht ausländischen Unternehmen besseren Zugang zum ungarischen Markt. Gleichzeitig bekommen ungarische Unternehmen mehr Möglichkeiten, um sich international weiterzuentwickeln. Insgesamt haben sich bereits 35 Mieter, darunter Spediteure, Frachtfluggesellschaften, Sicherheitsdienstleister und der Zoll angesiedelt, die indirekt 10.000 Arbeitsplätze in der ungarischen Wirtschaft schaffen.

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