Wincantons Terminals gehen an Contargo

Duisburg, 29.02.12 – Zum 3. Januar 2012 hat Contargo sechs Terminals von Wincanton übernommen und an drei weiteren Standorten Beteiligungen erworben. Diese Standorte werden schon jetzt in das bestehende trimodale
Containernetzwerk von Contargo integriert, obwohl sich die rechtliche Übernahme aus technischen Gründen noch etwas hinziehen wird. Danach verfügt Contargo in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz über insgesamt 25 Containerterminals und beschäftigt 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Contargo gewinnt durch diese Übernahmen in jeder Hinsicht mehr Kapazität und Frequenz“, erklärt Heinrich Kerstgens, Co-Geschäftsführer von Contargo. „Unsere Containerlogistik wird noch flexibler und wir können unseren Kunden mehr Flächen an den Terminals, mehr Laderaum und zusätzliche Abfahrten per Schiff, Bahn und Lkw anbieten.“

Contargo führt die neuen Standorte Mainz und Frankfurt-Ost mit dem Contargo-Terminal Koblenz als Contargo Rhein-Main zusammen. Der Contargo-Terminal Ludwigshafen wird mit dem Terminal Mannheim zu Contargo Rhein-Neckar zusammengefasst. Der Contargo-Terminal Wörth und der ehemalige Wincanton-Terminal in Karlsruhe werden zu Contargo Wörth-Karlsruhe gebündelt. Zudem integriert Contargo drei weitere Containerterminals in das
bestehende Netzwerk, sie firmieren unter Contargo Neuss, Weil am Rhein und Worms. In Zwijndrecht bei Rotterdam bleibt die Rhinecontainer B.V. als eigenständige Marke erhalten. In Ridderkerk bei Rotterdam verstärkt sich Contargo Network Services mit der Contargo Network Trucking B.V. und erhält so mehr Kapazität bei Container-Lkw-Verkehren (Direkt-Truck). red

Über Martin Schrüfer 1245 Artikel
Leitender Chefredakteur LT-manager und Materialfluss