Weniger Treibhausgas in Bremen und Bremerhaven

Bremen/Bremerhaven, 12.01.2015 – „Unser Anspruch ist hoch“, sagt Bremens Wirtschafts- und Häfensenator Martin Günthner: „Die Freie Hansestadt Bremen wird die Kohlendioxid-Emissionen im Hafen deutlich senken und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“ Ein Anfang ist gemacht: 2013 ging der Ausstoß des Treibhausgases CO2 in den öffentlichen Hafenbereichen von Bremen und Bremerhaven bereits um 502 auf 3.293 Tonnen zurück. Gegenüber 2012 war das eine Verringerung um etwa 13 Prozent. Wie Günthner ergänzt, konnten die CO2-Emissionen nicht nur im Hafengebiet gesenkt werden, sondern auch im Unternehmensbereich von bremenports. Zusammen mit anderen Akteuren wie den Logistikfirmen BLG und Eurogate arbeitet die Hafengesellschaft seit einigen Jahren daran, den Einfluss der Zwillingshäfen auf die Klimaerwärmung zu begrenzen. 2008 hatte das Bremer Hafenressort die „World Ports Climate Declaration“ unterzeichnet, in der sich maritime Standorte aus aller Welt zur Verringerung der Treibhausemissionen bekannt und die Nutzung erneuerbarer Energien propagiert hatten.

„Inzwischen sind wir in der Lage, unseren Kohlendioxid-Ausstoß genau zu berechnen“, sagt Horst Rehberg, kaufmännischer Geschäftsführer von bremenports. Den Anfang machte die Hafengesellschaft mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2012: Dort wurden erstmals Emissionsmengen veröffentlicht, die den Stromverbrauch und die Wärmeversorgung sowie den Betrieb des Fuhrparks und der Schiffsflotte von bremenports umfassten. Für 2013 wurden die Werte erneut erhoben. Zuständig dafür war Sabine Müller, die als Energiemanagerin für bremenports arbeitet.

Die aktuelle Verringerung der CO2-Emissionen ist vor allem auf den verstärkten Einsatz von Ökostrom zurückzuführen. 2013 stieg sein Anteil im öffentlichen Hafensektor – Straßen, Brücken, Schleusen, Kajen und andere Anlagen – um 8 auf 89 Prozent. „Wäre in diesem Bereich vollständig auf den Einsatz erneuerbarer Energien verzichtet worden, hätten die öffentliche Hafeninfrastruktur und bremenports 2013 mehr als 2.800 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid zusätzlich erzeugt“, berichtet Rehberg. red

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