Verkehrswacht mahnt zur Vorsicht

Berlin, 26.02.2014 – Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Zahl der Getöteten im Straßenverkehr ist mit 3.340 Getöteten die niedrigste Zahl seit der statistischen Erfassung durch das Amt und nochmals um 7,2 Prozent niedriger als 2012, in dem 3.600 Getötete gezählt wurden.

Auch wenn es sich um ein vorläufiges Ergebnis handelt, das die Zahl aus Dezember 2013 noch nicht enthält und daher im Laufe des Jahres noch zu korrigieren sein wird, so freut sich die Deutsche Verkehrswacht (DVW) über die Entwicklung. Insbesondere wird die bereits seit 2011 begonnene „Aktion Landstraße“, als Baustein des bundesweiten Projektes „Aktion junge Fahrer“, weitergeführt. Diese Aktion kümmert sich mit Aufklärungs- und Mitmach-Kampagnen darum, das Gefahrenbewusstsein bei der Hauptrisikogruppe (18- bis 24-Jährige Pkw-Fahrer) zu entwickeln und zu schärfen. Die von Destatis veröffentlichten Zahlen zeigen, dass bei dieser Zielgruppe die Getötetenzahl im Vergleich zu 2012 um 22,2 Prozent zurückgegangen ist.

„Natürlich ist uns bewusst, dass nicht allein unsere Aktionen für junge Fahrer diese erfolgreiche Entwicklung bewirken. Wir sind aber glücklich, dass wir im Verbund mit anderen Akteuren hier etwas bewirken konnten, und hoffen, dass es uns gelingt, dies als Trend fortzuschreiben“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Denn nach wie vor gilt der Satz: Jeder einzelne Mensch, der im Straßenverkehr getötet wird, ist einer zu viel. Daher sind die vorgelegten Zahlen gut, aber nicht gut genug, um sich tatenlos zurückzulehnen.“ red

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