Umschlag im Hafen Rotterdam steigt um 3,9 %

Rotterdam, 27.07.2017 – Mit einer Steigerung beim Umschlag um 3,9 % kann der Rotterdamer Hafen auf ein gutes erstes Halbjahr 2017 zurückblicken. Acht der zehn Marktsegmente weisen eine Steigerung auf.

Für das Gesamtwachstum beim Umschlag war vor allem der Container-Umschlag (+9,3 % in TEU, +10,4 % in Tonnen) entscheidend. Zunahmen gab es beim trockenen Massengut (+5,2 %) und beim Stückgut (+10,8 %), einen geringen Rückgang bei Mineralölprodukten und sonstigen flüssigen Massengut (-1,0 %). Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 238,0 Millionen Tonnen an Gütern umgeschlagen. Der Marktanteil von Rotterdam im Vergleich zu anderen zwischen Hamburg und Le Havre befindlichen Häfen ist bezüglich des Containersektors von 29,0 % (Q1 2016) auf 30,9 % (Q1 2017) gestiegen.

Verschiedene Unternehmen haben in diesem Halbjahr umfangreiche Investitionen angekündigt. Die Seehafengebühren sanken um 0,4 % (0,6 Millionen Euro) auf 146,0 Millionen Euro, während der Umschlag um 3,9 % stieg. Das ergibt sich dadurch, dass der Durchschnittspreis pro Tonne in manchen Marktsegmenten, infolge der geltenden Preisstruktur, gesunken ist. Die Einnahmen stiegen um 1,3 % (2,2 Millionen Euro) auf 173,8 Millionen Euro. Der Posten „sonstige betriebliche Erträge“ erhöhte sich aufgrund einer buchhalterischen Verschiebung, sodass der Umsatz insgesamt um 8,3 Millionen Euro auf 342,3 Millionen Euro stieg.

Wegen der Körperschaftsteuerpflicht zum 01.01.2017 ist eine Rückstellung in Höhe von 25 % (31,4 Millionen Euro) des Betriebsergebnisses gebildet worden. Dies führt zu einem Betriebsergebnis nach Steuern von 97,8 Millionen Euro. Dies ist mit dem Ergebnis des Vorjahres für den gleichen Zeitraum vergleichbar, als ein Teil des Zinsswap für 32,0 Millionen Euro zurückgekauft wurde. Das Ergebnis entspricht somit den Erwartungen laut den Hafenbetreibern. red/cd