Schwerlastlogistik: Eine Traditions-Brauerei zieht um

Hamburg, 10.08.2018 – Die Holsten-Brauerei zieht um, mithilfe des Schwerlastlogistikers Gustav Seeland. Seit Mitte Juni werden die Produktionsanlagen von Hamburg-Altona zum neuen Standort der Brauerei im Stadtteil Hausbruch verlagert. Der Hamburger Schwerlastlogistiker ist für die Planung und die Durchführung des Umzuges verantwortlich. Abbau und Transport der Brauereitanks erfolgten bisher ohne Probleme.

„Der Mammutauftrag ist selbst für uns als erfahrene Schwerlastlogistiker eine große Herausforderung. Das Zusammenspiel von Mensch und Technik war außerordentlich. Die Straßen der Innenstadt sind zudem nicht für derartig große Transporte ausgerichtet“, so Johann Evers, Geschäftsführer Gustav Seeland.“

Das nicht alltägliche Transportvorhaben ist mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. So gilt es, insgesamt 24 Braukessel abzubauen und zu transportieren. Mit Spezialtransportern gelangen die Behälter über die Straße und übers Wasser ans Ziel. Bisher wurden 14 der besonders großen Kessel demontiert und auf einem Werftgelände zum Weitertransport zwischengelagert. Die übrigen Einheiten sollen mit Spezialfahrzeugen zu ihrem Ziel gebracht werden.

Zwischenlagerung im Hamburger Hafen

Für den Abtransport der bis zu 24 Meter langen Kessel wurde das Dach der alten Brauerei geöffnet und die Anlagen mit Hilfe eines 700-Tonnen-Krans aus dem Gebäude gehoben. Mit einem weiteren 100-Tonnen-Kran wurden die Behälter auf eine von Gustav Seeland entwickelte Spezialkesselbrücke verfrachtet und danach mit Polizeieskorte über die zum Teil engen Straßen Hamburgs zum Cruise Terminal Altona transportiert. Nach Verladung auf einen Dockponton wurden die Anlagen dann über die Elbe zur Zwischenlagerung auf ein Werftgelände im Hamburger Hafen gebracht. Nach Zwischenlagerung sollen die Braukessel abermals per Ponton zu einem Logistikzentrum transportiert und wieder mit den Spezialkränen entladen und auf Abruf zum neuem Standort weitertransportiert und dort aufgestellt werden. mm

 

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