Scania Ingenieur von Porsche ausgezeichnet

Stockholm, 11.06.13 – Dr. Magnus MackAldener, Head of Fluid and Emission Treatment bei Scania, hat den „Ferdinand Porsche Preis“ für außergewöhnliche Forschungsarbeit im Bereich Abgasnachbehandlung erhalten. Das System macht es möglich, dass Scania schon im Frühjahr 2011 Euro-6-Motoren einführen konnte. Die neue Euro-6-Schadstoffnorm wird Ende 2013 Pflicht. „Ich bin sehr stolz darauf, einer der Ingenieure in der internationalen Fahrzeugbranche zu sein, der diesen bedeutenden Preis verliehen bekommt. Es ist die Anerkennung für die führende Position von Scania in der Motorenentwicklung und das Ergebnis einer erfolgreichen Teamarbeit, an der ich teilhaben durfte“, so MackAldener.

Das Abgasnachbehandlungssystem von Scania nutzt Oxidationskatalysatoren, Partikelfilter und die SCR-Technik (Selective Catalytic Reduction), um die Abgase von NOx und partikelförmigen Emissionen zu reinigen. Das System ist in einen kompakten Schalldämpfer integriert und bietet somit mehr Platz für andere Ausstattungen und Ladung. „Vor fünf Jahren haben wir mit der Entwicklung des Systems begonnen. Unsere Bemühungen haben zu einem robusten und zuverlässigen System geführt, das den Anforderungen unserer Kunden in Bezug auf Qualität und Leistung gerecht wird“, sagt MackAldener.

MackAldener, geboren 1970, hat 1997 nach seinem Masterstudium am Royal Institute of Technology in Stockholm mit seiner Tätigkeit bei Scania begonnen. Seitdem arbeitet er in der Abteilung Forschung und Entwicklung in der Scania Konzernzentrale in Södertälje. 2001 wurde ihm der Professor im Bereich Maschinenteile, Fachbereich Festkörpermechanik, verliehen. Seit 2010 leitet er den Bereich, der für die Entwicklung des Scania Abgasnachbehandlungssystem innerhalb der Motorenentwicklung verantwortlich ist. Der „Professor Ferdinand Porsche Preis“ wurde 1977 von der Tochter von Ferdinand Porsche, Louise Piёch, ins Leben gerufen. Das Preisgeld beträgt 50.000 Euro. Alle zwei Jahre wird der Preis auf dem Campus der Technischen Universität Wien verliehen. Die Universität nominiert gemeinsam mit der Porsche AG und Mitgliedern der Porsche-Piёch Familie die Kandidaten. red

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