RIO-Box serienmäßig in neuen MAN-Fahrzeugen

München, 25.08.2017 – Ab sofort ist die RIO Box serienmäßig Teil aller fabrikneuen MAN-Lkw Baureihen der Euro 6-Norm in Europa. Damit wird bei MAN der erste Baustein für eine Infrastruktur gelegt, deren Services in Zukunft die gesamte Transport- und Logistikbranche vernetzen können. Über die cloud-basierte Technologielösung RIO können Kunden bald zentral auf die unterschiedlichsten Daten ihrer Flotte zugreifen sowie zahlreiche Services aus der Transport- und Logistik-Branche nutzen. Die RIO-Box fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Plattform.

„Unsere MAN Trucks mit der Box auszustatten ist ein erster wichtiger Schritt und wir kommen damit unserer Vision einer komplett vernetzten Transport- und Logistik-Wertschöpfungskette ein Stück näher. Gleichzeitig stellt es die Voraussetzung dar, unseren Kunden den Zugang zu digitalen Mehrwertdiensten zu ermöglichen. Wir sind damit Vorreiter in der Branche und gestalten die Logistik der Zukunft aktiv im Sinne unserer Kunden“, sagt Joachim Drees, Vorstandsvorsitzender von MAN Truck & Bus AG.

Die RIO-Box ist system- und herstellerunabhängig. Sie ist dafür konzipiert gerade auch bei Mischflotten eingesetzt zu werden. Auch ein nachträglicher Einbau der RIO-Box für Fahrzeuge mit FMS-Schnittstelle wird in Zukunft möglich sein. Die bisherigen Nutzer des Telematiksystems MAN Telematics haben die Möglichkeit, ihre erhobenen Daten verlustfrei an RIO zu übertragen.

„Mit RIO gehören MAN-Kunden zu den digitalen Frontrunnern in der Transport- und Logistikbranche. Zukünftig werden wir nicht nur eigene Services, sondern auch OEM-eigene Services und Partnerangebote über RIO zur Verfügung stellen. Wir haben noch viel vor!“, kündigt Markus Lipinsky, CEO von RIO, an.

Zu den bisherigen Partnern der Plattform gehören neben Service Anbietern unter anderem die Start-ups LoadFox, Evertracker und Synfioo. Bei der Entwicklung der RIO-Box wurden höchste Anforderungen an Datenschutz und -sicherheit gestellt. Der Kunde entscheidet selbst, ob er Daten mit RIO teilen und von den digitalen Lösungen der Plattform profitieren möchte. Ein nach europäischen Standards zertifizierter Sicherheitsserver mit Sitz in Deutschland übermittelt die von der Box verschlüsselten Daten und stellt sie den Kunden anschließend über eine Plattform zur Verfügung. Dies ermöglicht dann neben weiteren Funktionen beispielsweise die Analyse von Fahrzeugdaten wie Motordrehzahl, Geschwindigkeit, Fuel-Level oder Bremsennutzung durch den Fahrer. red

Über Martin Schrüfer 1245 Artikel
Leitender Chefredakteur LT-manager und Materialfluss

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