Niels Stolberg hat eine Sorge weniger

Wilhelmshaven, 22.02.13 – In der juristischen Aufarbeitung der Pleite der Reederei Beluga Shipping und der Rolle ihres Chefs Niels Stolberg in dem Spiel lichtet sich langsam der Rauch: Der Vorwurf des Waffenschmuggels ist nun praktisch vom Tisch.

Wie die Staatsanwaltschaft in Bremen erklärte, habe der Generalbundesanwalt die Akte „Stolberg“ wieder nach Bremen zurückgegeben. Man sei nicht zuständig für das Thema – dabei hatten die Bremer den Fall vor wenigen Monaten gerade angesichts der Schwere der Vorwürfe  (es ging um eine Lieferung Panzer an Myanmar, wir berichteten) den Fall an den Generalbundesanwalt abgegeben. Nun ermittelt also wieder Bremen weiter. Unberührt von diesem Thema sind nach wie vor die Themenkomplexe Kreditbetrug, Bilanzfälschung und Veruntreuung von Spendengeldern; der Vorwurf der Insolvenzverschleppung ist dagegen ebenfalls vom Tisch. Wann der Prozess gegen Stolberg beginnt, ist noch nicht bekannt. ms

 

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