Miebach Consulting meint: Kooperieren oder verlieren!

Frankfurt/M., 16.08. – In einer aktuellen Studie für die Automobilzulieferindustrie untersucht Miebach Consulting aktuell das Trendthema „Kooperation in der Supply-Chain“. Im Vordergrund stehen Umsetzungsstrategien und Entwicklungspotentiale.Mit Informationen zu Kosteneinsparungen und Einsatzfeldern von Zuliefererkooperationen wolle man interessierte Unternehmen dabei unterstützen, bei Kooperationsabsichten die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das Thema Kooperationen ist eines der am meisten genannten Zukunftsthemen in der Zulieferindustrie. Gerade im Bereich der Supply-Chain haben zahlreiche Unternehmen Schwierigkeiten alleine den Herausforderungen und dem Druck der OEMs nach ständiger Verbesserung und Kostensenkung zu begegnen. Dies führte einerseits zwar schon zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Zulieferern, andererseits sind Zulieferer aber auch von Insolvenzen bedroht.  

Webasto-Chef Franz-Josef Kortüm sagte in einem Interview mit der „Automobilwoche“, dass steigende Rohstoffpreise und stärkere Auflagen bei der Kreditvergabe Risiken bergen würden. Die Zurückhaltung bei  Kooperationen auf Zuliefererseite begründete Kortüm in dem Interview mit einem möglicherweise noch nicht  genügend großen Handlungsdruck. „Kooperationen sind beispielsweise in der Lebensmittelindustrie schon als probates Mittel gegen den steigenden  Kostendruck erkannt. Allerdings stellen wir immer fest, dass nicht ein fehlender Druck Grund für das noch immer  jungfräulich behandelte Thema Kooperationen ist. Es ist vielmehr die Unkenntnis über Chancen und Risiken und  vor allem das fehlende Know-how bei der Umsetzung von Kooperationen“, so Sven Schürer, Studienleiter bei  Miebach Consulting. Eine Studienteilnahme ist unter www.surveymk.com/s/Kooperationsstudie möglich.  Die Studie wird bis Ende September laufen und im Rahmen des BVL-Kongresses veröffentlicht. Jeder Teilnehmer erhält ein kostenloses Exemplar der Studie.

Über Martin Schrüfer 1198 Artikel
Leitender Chefredakteur LT-manager und Materialfluss