Logistik Hall of Fame: Vorschlagsphase hat begonnen

München, 09.03. – Die Vorschlagsphase für die diesjährige Wahl zum neuen Mitglied der Logistik Hall of Fame hat begonnen. Bis zum 16. Juni, 24:00 Uhr, können unter www.logistikhalloffame.de Persönlichkeiten für die Aufnahme in die logistische Ruhmeshalle vorgeschlagen oder Bewerbungen eingereicht werden. Danach prüft das Nominierungs-Komitee alle Einreichungen und nominiert bis zu zehn Kandidaten, aus denen eine hochkarätig besetzte Expertenjury das neue Mitglied der Logistik Hall of Fame wählt. Das Votum der Jury wird im Herbst bekannt gegeben.

Die Logistik Hall of Fame, die von einschlägigen Branchenverbänden unterstützt wird, ehrt seit 2003 Persönlichkeiten, die sich um die Weiterentwicklung von Logistik und Supply Chain Management außergewöhnlich verdient gemacht haben. „Die logistischen Meilensteine und ihre Macher sollen mit dieser ewigen Ruhmeshalle auch künftigen Generationen von Logistikern in Erinnerung gerufen werden,“ sagt Jury-Vorsitzende und LT-manager Kolumnistin Anita Würmser. „Das Nominierungs-Komitee und die Jury achten deshalb vor allem darauf, dass die Leistung nicht nur für ein einzelnes Unternehmen von Vorteil ist, sondern sich nachhaltig positiv auf die gesamte Logistik und ausgewirkt hat.“

Bisher wurden 14 verdiente Logistiker in die Ruhmeshalle aufgenommen. Im vergangenen Jahr setzte sich Gottfried Schenker, Pionier des Kombinierten Verkehrs und Schenker-Gründer, durch und wurde anlässlich einer festlichen Gala in Wien postum in die Logistik Hall of Fame aufgenommen. Weitere Mitglieder sind der Unternehmer und Logistikmäzen Klaus-Michael Kühne und die Kontraktlogistik-Pioniere Heinz Fiege und Hugo Fiege. Hanspeter Stabenau, Wegbereiter der deutschen Logistikbewegung und Gründer der Bundesvereinigung Logistik, hat einen Platz in der Ruhmeshalle, ebenso wie eine Handvoll innovativer Professoren. Postum in die prominente Runde gewählt wurden der Organisator der Berliner Luftbrücke William Tunner, Eugene Clark, Erfinder des Gabelstaplers, Malcom McLean, Vater der Containerisierung, und der japanische Toyota-Manager Taiichi Ohno, Erfinder des Just-in-Time-Konzeptes.

Die Ruhmeshalle ist geöffnet: www.logistikhalloffame.de – der Eintritt ist kostenlos. LT-manager ist in der Jury vertreten.

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Leitender Chefredakteur LT-manager und Materialfluss