Lehrstuhl fml: Willibald A. Günthner übergibt an Johannes Fottner

Johannes Fottner, Willibald A. Günthner

Garching, 06.11.2017 – Nach rund 23 Jahren am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) der Technischen Universität München verabschiedet sich Professor Dr.-Ing. Dipl.-Wi.-Ing. Willibald A. Günthner in den Ruhestand.

 

Im Rahmen eines wissenschaftlichen Festkolloquiums unter dem Titel „Wissenschaft und Wirtschaft im Dialog“ in Garching wurde der Lehrstuhl feierlich an seinen Nachfolger Professor Dr.-Ing. Johannes Fottner übergeben. Die Festredner würdigten Günthners wissenschaftliches Wirken mit einem hohen Bezug zur Praxis. Die langjährige Karriere in der Logistik von Willibald A. Günthner begann bereits während seines Maschinenbaustudiums und der Promotion an der Technischen Universität München.

1985 wurde er Konstruktions- und Technischer Leiter für Förder- und Materialflusstechnik beim Unternehmen Max Kettner. Vier Jahre später übernahm er die Professur für Förder- und Materialflusstechnik an der Fachhochschule Regensburg, bis er 1994 dem Ruf an die Technische Universität München folgte. Dort baute er den Lehrstuhl fml zu einem der führenden Lehrstühle im Bereich des Materialflusses und der Logistik mit rund 60 Mitarbeitern aus. Gleichzeitig feierte der Lehrstuhl mit dem Festakt sein 110-jähriges Bestehen.

1907 gründete die damalige Technische Hochschule München den Lehrstuhl für Hebezeuge und Förderanlagen, der mit Professor Rudolf Krell, einem Kranbau-Experten aus der Industrie, besetzt wurde. Danach folgten die Professoren Erich vom Ende und Fritz Dreher an den Lehrstuhl. Mit der Berufung von Professor Siegfried Böttcher 1974, Günthners direktem Vorgänger, kam die Umbenennung in den „Lehrstuhl und Institut für Förderwesen“ und die Erweiterung des Fachgebietes um die Berechnung und Konstruktion von Fördergeräten. red

Über Martin Schrüfer 1261 Artikel
Leitender Chefredakteur LT-manager und Materialfluss

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