KION Group erzielt 2015 neue Bestmarken

120321_KION_Logo048_image_770x432Wiesbaden, 11.02.2016 – Neue Bestmarken für die KION Group: Nach vorläufigen und ungeprüften Zahlen hat das Wiesbadener Unternehmen seine Prognose für 2015 überall erreicht. Bei Auftragseingang, Umsatz, bereinigtem operativen Ergebnis und Konzernergebnis schnitt die KION Group so gut ab wie in keinem Jahr zuvor. Die Profitabilität knüpfte unterdessen wie prognostiziert an das hohe Niveau des Vorjahres an. Zu diesen sehr guten Ergebnissen trug auch das Schlussquartal 2015 bei.

„Die neuerlichen Rekordergebnisse im abgelaufenen Geschäftsjahr belegen, dass die KION Group bestens aufgestellt ist, von starken Marktentwicklungen wie in Westeuropa zu profitieren“, sagte CEO der KION Group, Gordon Riske. „Dass wir unlängst unsere Finanzierungsstruktur zu Bedingungen erneuert haben, wie sie für etablierte Großunternehmen üblich sind, vergrößert zudem unsere Flexibilität, mit unserer Strategie 2020 unser profitables Wachstum konsequent voranzutreiben“, fügte er hinzu. „Mit unserem umfassenden Angebot an Automatisierungs- und Systemlösungen sind wir in diesem immer wichtigeren Markt zudem hervorragend positioniert.“

Der wertmäßige Auftragseingang der KION Group – einer der beiden größten Anbieter von Gabelstaplern, Lagertechnik und verbundenen Dienstleistungen – legte im Gesamtjahr um 9,3 Prozent auf 5,216 Mrd. Euro zu. Hierzu trugen 2015 positive Währungseffekte in Höhe von rund 114 Mio. Euro bei. Der Konzern startete zudem mit einem Auftragsbestand von 864,0 Mio. Euro in das neue Jahr, 13,1 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. Der Umsatz übersprang erstmals die Schwelle von 5 Mrd. Euro und verbesserte sich 2015 um 9,0 Prozent auf 5,098 Mrd. Euro. Rund 109 Mio. Euro entfielen auf günstige Währungseffekte. Das operative Ergebnis EBIT wuchs ebenfalls um 9,0 Prozent auf 482,9 Mio. Euro. Die EBIT-Marge erreichte mit 9,5 Prozent erneut das sehr hohe Niveau des Vorjahres.

Vor allem dank der Dynamik im Kernmarkt Westeuropa legte die KION Group 2015 bei den Neufahrzeugbestellungen um 7 Prozent zu. Global wurden 1,1 Mio. Fahrzeuge geordert, nach 1,09 Mio. im Vorjahr. Bei der KION Group gingen 2015 insgesamt rund 165.800 Bestellungen ein, so viele wie nie zuvor in einem Geschäftsjahr. 2014 waren es noch rund 155.000 Flurförderzeuge.

Im weltgrößten Einzelmarkt China überflügelte das Unternehmen bei den bestellten Einheiten dank Lagertechnikgeräten und Elektro-Staplern mit einem Plus von 5,6 Prozent deutlich den schrumpfenden Markt (- 12,8 Prozent). Mit einem Plus von 10,0 Prozent in Westeuropa konnte die KION Group indes von der starken Gesamtentwicklung (+11,3 Prozent) 2015 profitieren.

Das erwartete Konzernergebnis verbesserte sich um 24,0 Prozent auf 221,1 Mio. Euro, nach 178,2 Mio. Euro 2014. Grund war vor allem die gute operative Geschäftsentwicklung.

Der Free Cashflow stieg um 8,8 Prozent auf 332,7 Mio. Euro (2014: 305,9 Mio. Euro). Durch den verbesserten Free Cashflow erreichte die Nettofinanzverschuldung mit rund 573,5 Mio. Euro den niedrigsten Stand in der Geschichte der KION Group. Die Zahl der Mitarbeiter kletterte von 22.669 auf 23.506 zum Bilanzstichtag am 31.12.2015.

Im 4. Quartal 2015 erzielte die KION Group im Vorjahresvergleich nach vorläufigen und ungeprüften Zahlen kräftige Zuwächse, wobei die letzten drei Monate eines Jahres saisonal bedingt stets die stärksten sind. So stieg der wertmäßige Auftragseingang um 8,8 Prozent auf 1,397 Mrd. Euro, der Umsatz legte um 10,3 Prozent auf 1,441 Mrd. Euro zu. Das operative Ergebnis EBIT[1] verbesserte die KION Group sogar um 13,2 Prozent auf 151,8 Mio. Euro. Die EBIT[1]-Marge stieg entsprechend von 10,3 Prozent im Vorjahr auf 10,5 Prozent und damit auf einen neuen Rekordwert für ein einzelnes Quartal.

In ihrer im Konzernlagebericht 2014 aufgestellten Prognose für 2015 hatte die KION Group verglichen zum Vorjahr bei Auftragseingang, Umsatz und bereinigtem EBIT eine leichte Steigerung vorhergesagt. Zugleich rechnete die KION Group mit einer stabilen bereinigten EBIT-Marge auf dem Rekordniveau des Vorjahres aufgrund von Kosten für die Umsetzung der Strategie 2020. red

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Leitender Chefredakteur LT-manager und Materialfluss