Jahns vs. EBS: Es wird ausgeteilt

Auch er wehrt sich: Rolf Cremer.

Wiesbaden, 04.09.12 – Im bald eineinhalb Jahre währenden Streit zwischen der European Business School (EBS) und ihrem geschassten Ex-Präsidenten Christopher Jahns wird wieder verstärkt der Weg in die Öffentlichkeit gesucht: Gegenseitige Vorwürfe schwirren hin und her.

 

So berichtet beispielsweise der „Gießener Anzeiger“ von einem Brief von EBS-Chef Rolf Cremer an Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier. Wie der Brief den Weg zur Tageszeitung gefunden hat, ist nicht näher thematisiert, dafür aber, dass Cremer demnach das finanzielle Management von Jahns als teils fragwürdig wertet. Laut Cremer leide die EBS immer noch schwer an Jahns „Erblast“; erwähnt wird demnach eine angeblich 600.000 Euro teure, von Jahns initiierte „Wir sind Uni“-Feier im Sommer 2010. Und zuletzt neun Geschäftsführer, die die EBS bezahlt habe, bevor Jahns seinen Posten räumen musste.

Jahns wiederrum hatte zuvor in einem Brief an Bouffier die Ansicht vertreten, dass die EBS Finanzierungsschwierigkeiten habe. red

 

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