Holger Banik neuer Chef am JadeWeserPort

jwp_banik__DSC_1665_d6e9c31aabWilhelmshaven, 16.09.13 – „Die Geschäftsführung der Niedersachsen Ports sowie die Geschäftsführung der JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft liegen ab dem 1.1.2014 in einer Hand.“ Dies teilten Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies und Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner unlängst mit. Für diese anspruchsvolle Aufgabe habe man mit Holger Banik einen in der Hafenwirtschaft anerkannten Manager gewinnen können. Banik ist seit dem Jahr 2007 bei bremenports beschäftigt, seit 2011 dort kaufmännischer Geschäftsführer. Die Neubesetzung der dortigen Geschäftsführung war durch das vereinbarte Ausscheiden des bisherigen Geschäftsführers Axel Kluth zum Ende des Jahres erforderlich geworden.

Niedersachsen Wirtschaftsminister Olaf Lies bezeichnete Banik als seinen Wunschkandidaten: „Um den Strukturwandel in den niedersächsischen Häfen gestalten zu können, müssen wir gemeinsam mit den ansässigen Unternehmen die Profile der einzelnen Standorte schärfen. Herr Banik ist in der Hafenwirtschaft bestens vernetzt und genießt dort großes Vertrauen. Er ist damit für die neue Doppelaufgabe genau der Richtige.“ Durch die Wahrnehmung der Geschäftsführertätigkeit von Niedersachsen Ports und der JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft in Personalunion erwartet er sich mehr Effizienz. Als wichtige Aufgaben Baniks nannte Lies die Ansiedlung neuer Unternehmen, den Ausbau von Offshore-Basishäfen sowie die Abstimmung mit den Aktivitäten anderer Küstenländer.

Respekt zollte der Minister dem bisherigen Geschäftsführer von Niedersachsen Ports, Dr. Jens-Albert Oppel. Dieser habe sich durch die Implementierung betriebswirtschaftlicher Strukturen und die strategische Ausrichtung der aus der staatlichen Hafenverwaltung hervorgegangenen Gesellschaft verdient gemacht.

Auf Bremer Seite sieht man den Wechsel Baniks mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Wir bedauern sehr, einen so geschätzten Fachmann für die Bremischen Häfen zu verlieren, wissen dafür aber unser Gemeinschaftsprojekt JadeWeserPort bei ihm in guten Händen,“ sagte Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner. Zentrale Aufgabe sei die Überführung der Realisierungsgesellschaft von der Bau- in die Betriebsphase, mit künftig hoffentlich deutlich mehr Schiffsanläufen. Ebenso müssten die Verhandlungen mit der bauausführenden Arbeitsgemeinschaft zu einem guten Abschluss geführt werden. red

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