HHLA macht sich gut

Hamburg, 03.04.2014 – Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat im Geschäftsjahr 2013 ihre Position ausgebaut. Der Container­umschlag wuchs um 4,4 Prozent auf 7,5 Mio. Standardcontainer (TEU). Das bedeutete einen Marktanteil von 20,4 Prozent in der Nordrange.

Erneut kräftig gewachsen ist der Containertransport auf der Schiene. Die Gesellschaften des neu ausgerichteten Segments Intermodal steigerten ihre Transportmengen um 18 Prozent auf 1,2 Mio. TEU. Der Konzernumsatz legte auf 1.155,2 Mio. Euro zu. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 158,0 Mio. Euro im prognostizierten Bereich. Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet die HHLA für den Gesamtkonzern einen leichten Anstieg des Umsatzes und ein Betriebsergebnis (EBIT) in der Bandbreite von 138 Mio. und 158 Mio. Euro.

 „2013 haben wir bei Umschlag und Transport deutlich zugelegt. Unsere Marktanteilsgewinne zeigen, dass wir auf die Herausforderungen eines schwierigen Marktumfelds gut vorbereitet waren. Auch das Ertragsniveau der HHLA ist weiterhin hoch. Das eröffnet uns unternehmerische Handlungsspielräume“, erklärte der HHLA-Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters bei der Vorlage des Jahresabschlusses 2013. „Angesichts der verzögerten Fahrrinnenanpassung der Elbe führt die zunehmende Zahl immer größerer Schiffe zu besonderen Herausforderungen. Um unsere Leistungsfähigkeit in der Großschiffsabfertigung auszubauen, haben wir insbesondere an unserem Container Terminal Burchardkai rechtzeitig Kapazitäts- und Produktivitätsreserven geschaffen, von denen wir bei weiterhin steigender Auslastung profitieren werden. Besonders erfreulich hat sich erneut unser neu ausgerichtetes Segment Intermodal mit einer Mengensteigerung von 18,0 Prozent entwickelt. Unsere erfolgreiche Intermodal-Strategie werden wir auch 2014 fortsetzen. Wir verfügen über eine ausgezeichnete Liquiditätslage und eine solide Bilanzstruktur. Auf dieser Grundlage schlagen wir vor, eine Dividende von 0,45 Euro für die börsennotierten A-Aktien zu zahlen, dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 65 Prozent.“
Im Geschäftsjahr 2013 ist der Umsatz der HHLA um 2,4 Prozent auf 1.155,2 Mio. Euro gestiegen und folgt damit um Sondereffekte bereinigt (u.a. Neuausrichtung des Segments Intermodal) weitgehend der Mengenentwicklung. Die Ergebnisentwicklung (EBIT) lag mit 158,0 Mio. Euro im Bereich der Prognose. Dieser Betrag ist aufgrund von Einmaleffekten nur begrenzt mit dem Vorjahreswert vergleichbar. So enthält das Betriebsergebnis des Jahres 2012 einen Einmalertrag in Höhe von 17,6 Mio. Euro, der im Wesentlichen aus dem Verkauf der HHLA-Anteile an der TFG-Transfracht stammt. Im börsennotierten Teilkonzern Hafenlogistik stieg der Umsatz um 2,4 Prozent auf 1.127,2 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) des Teilkonzerns verringerte sich um 16,5 Prozent auf 144,3 Mio. Euro.
HHLA-Vorstand und -Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 19. Juni 2014 vor, für die an der Börse gehandelten Aktien des Teilkonzerns Hafenlogistik, auf den 97,6 Prozent des HHLA-Umsatzes entfallen, eine Dividende in Höhe von 0,45 Euro je dividendenberechtigter Aktie für das Geschäftsjahr 2013 zu zahlen. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 65,3 Prozent des Jahresüberschusses nach Anteilen anderer Gesellschafter. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) lag mit 11,6 Prozent (Vorjahr: 13,6 Prozent) oberhalb der langfristigen Kapital­kos­tenannahme von 10,5 Prozent. red
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