Hapag-Lloyd und Hamburg Sued blasen Fusion ab

Hamburg, 24.03.13 – Ob was nochmal was wird? Am Abend des 23. März übermittelten die Gesellschafter von Hapag-Lloyd, dass die Gespräche mit der Reederei Hamburg Süd über eine mögliche Fusion vorerst beendet sind. Für alle anderen in Deutschland war an dem Tag einfach Sonntag.Die Mitteilung, die da also zu ungewöhnlicher Zeit verschickt wurde, ist so kurz, dass wir sie komplett zitieren:

Die Gesellschafter der Hapag-Lloyd AG informieren, dass vorerst die Projektarbeiten bzgl. einer Fusion der beiden Reedereien Hapag-Lloyd AG und Hamburg Süd auf Wunsch der Oetker-Seite eingestellt worden sind. Hauptgrund für diese Entscheidung ist, dass beide Eigentümergruppen bislang keine Einigkeit über eine partnerschaftliche Ausgestaltung der Transaktion erzielen konnten.

… Und merken an, dass das natürlich alles andere als gut ist, wenn man fusionieren will und sich nicht über die partnerschaftliche Ausgestaltung einig wird. Das letzte Wort ist zu dem Thema aber sicher noch nicht gesprochen, die aktuelle Wirtschaftslage in der maritimen Branche wird ihr übrigens dazu tun, die Idee wieder auf’s Tapet zu bringen. ms

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