Hapag-Lloyd ist an der Börse

LT-manager 02/2015

Die Aktien der Hapag-Lloyd AG werden seit 6. November an der Frankfurter und an der Hamburger Wertpapierbörse gehandelt. Die Bruttoemissionserlöse in Höhe von rund EUR 265 Millionen werden für Investitionen in Schiffe und Container verwendet.
„Wir sind mit dem Interesse der Investoren und der Nachfrage nach unseren Aktien zufrieden“, erklärt Rolf Habben Jansen, der Vorstandsvorsitzende von Hapag-Lloyd. „Trotz eines herausfordernden Marktumfelds ist es uns gelungen, diesen bedeutenden Schritt erfolgreich zu absolvieren.“

Michael Behrendt, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Hapag-Lloyd, ergänzte: „Ich möchte dem Team bei Hapag-Lloyd für die exzellente Arbeit in den vergangenen Monaten danken. Dieser Börsengang war nur möglich, weil alle Gesellschafter, der Aufsichtsrat und der Vorstand einstimmig und einvernehmlich zusammengearbeitet haben – von der Vorbereitung des Börsengangs bis zum erfolgreichen Listing.“

Vor den Augen von Medien und Unternehmensvertretern werden Rolf Habben Jansen und Finanzvorstand Nicolás Burr heute gemeinsam die Börsenglocke läuten und damit den Startschuss für den Handel der Hapag-Lloyd Aktie geben. Um die Börsenhalle zusätzlich mit einigen besonderen Klängen zu erfüllen, bringt das Unternehmen zudem auch ein eigenes Modell mit: eine 200 Pfund schwere Schiffsglocke aus Bronze.

Die Aktien der Hapag-Lloyd werden am regulierten Markt (Prime Standard) der Börse Frankfurt und regulierten Markt der Börse Hamburg unter der Wertpapierkennnummer (WKN) HLAG47 und der International Securities Identification Number (ISIN) DE000HLAG475 gehandelt. Berenberg, Deutsche Bank und Goldman Sachs International fungierten als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners. Citigroup, Credit Suisse, HSBC und UniCredit wurden als zusätzliche Joint Bookrunners mandatiert. DZ BANK, ING und M.M.Warburg & CO fungierten als Co-Lead Managers.

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Leitender Chefredakteur LT-manager und Materialfluss