Hapag-Lloyd in unruhigem Fahrwasser

Hamburg, 18.05.12 – Das erste Quartal machte der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd wenig Grund zur Freude: Zwar stiegen Umsatz und Transportmenge, die niedrigen Frachtraten und die explodierenden Bunkerkosten führten aber zu einem negativen Ergebnis.

Das positive also zuerst – der Umsatz wuchs gegenüber dem ersten Quartal 2011 um acht Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, die Transportmenge um elf Prozent auf 1,32 Millionen TEU. Der Bunkerpreis kletterte gegenüber dem Vorjahr auf rund 667 US-Dollar pro Tonne (plus 31 Prozent). Dementsprechend fuhr Hapag-Lloyd ein Konzernergebnis von minus 132,4 Millionen Euro ein. Nun sollen die Raten erhöht werden, um wieder mehr Geld zu verdienen. Das Eigenkapital des Konzerns betrug zum 31. März 3,1 Mrd. Euro, die Eigenkapitalquote lag bei rund 48 Prozent. Hapag-Lloyd beschäftigte zum 31. März 2012 weltweit 6.932 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügte über eine Flotte von 143 Containerschiffen mit einer Gesamtkapazität von 659.000 TEU. red

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