Gewusst, wie und wo (Teil 1): Das Gemeinsame Lagezentrum See

In einer Pressemitteilung des Bundesverkehrsministeriums wurde vorm kurzem auch erklärt, was das Gemeinsame Lagezentrum See (GLZ-See) ist und wer daran beteiligt ist. Wir geben das Wissen gern weiter. Zunächst sollte man wissen, dass das GLZ-See dem maritimen Notfallmanagement dienen soll, sprich, aktiv wird, wenn auf hoher See irgendetwas dramatisch schief geht: Havarien beispielsweise. Und nachdem klar ist, dass das immer auch eine Frage der Zuständigkeiten ist und wir in Deutschland leben, gibt es eben ein GLZ-See. Folgen wir dem Originalton der Pressemitteilung:

„Das Gemeinsame Lagezentrum See (GLZ-See) ist der operative Kern des Netzwerks „Maritimes Sicherheitszentrum“ (MSZ) mit den Partnern Deutsche Marine, Havariekommando, den Wasserschutzpolizeien der fünf deutschen Küstenländer der Bundesleitstelle See mit den Kompetenzbereichen der Bundespolizei, der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung mit dem „Point of Contact“, der Zollverwaltung und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.“

Das GLZ ist in Cuxhafen angesiedelt (wo die „DVZ“ unlängst den JadeWeserPort verortete), und zwar im sogenannten Maritimen Sicherheitszentrum. Das wird übrigens im Moment neu gebaut. Neu ist auch die Bundesleitstelle See, die laut Pressemitteilung folgendermaßen erklärt wird:

 „Die Bundesressorts betreiben mit dieser Bundesleitstelle eine gemeinsame Einrichtung unter Beibehaltung der gesetzlichen Aufgabenzuweisung, so dass die bereits hervorragend funktionierende Zusammenarbeit aller beteiligten Partner im GLZ-See weiter qualifiziert wird.“

 Noch Fragen? Man kann nur hoffen, dass die Aktivierung des GLZ-See im Falle des Falles schneller geht als die Erklärung, wer dort warum wie und wann mitmischt. ms  

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Leitender Chefredakteur LT-manager und Materialfluss