Freistaat Bayern nimmt sich den Donauraum vor

München – 687 Kilometer fließt die Donau durch den Freistaat Bayern und danach durch sieben weitere Länder – Grund genug für die Bayerische Staatsregierung, über eine strukturelle Förderung des Donauraums nachzudenken. Im Rahmen der Kabinettssitzung vom 11. Mai gab es erste Details zu hören.

Bayerns Europaministerin Emilia Müller: „Bayern wird den Donauraum als Entwicklungsachse der Zukunft maßgeblich mitgestalten. Wie der Rhein das Symbol der europäischen Einigung ist, so ist die Donau ist das Symbol der EU-Erweiterung. Die Zukunftsperspektiven Bayerns als Donauanrainer werden durch eine verstärkte Zusammenarbeit im europäischen Donauraum spürbar verbessert. Mit unseren Vorschlägen für die Europäische Donaustrategie setzen wir starke Impulse für die wissenschaftliche Zusammenarbeit, eine Stärkung des Umweltschutzes, die wirtschaftliche Entwicklung und die gegenseitige kulturelle Bereicherung.“ Konkret bedeutet das, dass die Regierung mehr als 30 Projekte realisieren will – unter anderem auch infrastrukturelle Vorhaben. So  heißt es in der Kabinettsmeldung wortwörtlich: „Zentrales Anliegen der Europäischen Donaustrategie muss eine zukunftsorientierte Entwicklung der europäischen Verkehrsnetze auf Fluss, Schiene und Straße sein. Verkehrsnetze sind Lebensadern der internationalen Zusammenarbeit. Die Fortentwicklung der Verkehrsachsen sowie Verbesserungen im Bereich Verkehrssicherheit sind daher zentrale strukturpolitische Projekte im Donauraum.“  m.

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