Finanzierung des Ausbaus der Schienenstrecke zum JadeWeserPort steht

Wilhelmshaven, 26.5. – Die Finanzierungsvereinbarung zum zweigleisigen Ausbau der Schienenstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven für den JadeWeserPort ist geschlossen. Damit kann der Ausbau der Schienenstrecke zum Jade-Weser-Port noch dieses Jahr beginnen. Insgesamt rund 210 Millionen Euro wird die Maßnahme kosten. Der Bund trägt rund 190 Millionen Euro dieser Kosten.Dazu Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer: „Unser Ziel ist es, einen Großteil der Güter von und zum Jade-Weser-Port umweltfreundlich und sicher auf der Schiene zu transportieren. Um mit der Strecke fertig zu sein, bis der Hafen auf Hochtouren läuft, treten wir jetzt aufs Gas. Die Bauarbeiten können Ende des Jahres beginnen, damit die Strecke 2013 durchgängig zweigleisig befahrbar ist. Zum Schutz der Bevölkerung werden gleichzeitig Lärmschutzmaßnahmen an der Strecke realisiert.“ Dafür werden Sondermittel aus dem „Finanzierungskreislauf Schiene“ bereitgestellt. Dann kann die ganze Strecke durchgängig mit 120 km/h und erhöhten Radsatzlasten von 23,5 Tonnen befahren werden.  Die Arbeiten umfassen neben der Erneuerung der Strecke – neue Gleise und Weichen, ertüchtigter Untergrund – vor allem auch Lärmschutzmaßnahmen für die Anwohner in diesem Bereich. Die Bauarbeiten werden unter „rollendem Rad“, also während Betriebs der Strecke durchgeführt.

Dr. Volker Kefer, Infrastrukturvorstand Deutsche Bahn AG:  „Mit der Inbetriebnahme der „Ölweiche“ im April hat die Deutsche Bahn ein klares Zeichen gesetzt und noch vor der Inbetriebnahme des neuen Terminals eine leistungsfähige Schienenanbindung des Jade Weser Ports sichergestellt. Mit dem Ausbau dieses Streckenabschnitts haben wir die notwendigen Kapazitäten geschaffen, um das erwartete Transportvolumen in hoher Qualität über die Schiene abzufahren. Wir begrüßen die jetzige Entscheidung des Bundes zur weiteren Finanzierung des zweigleisigen Ausbaus der Strecke Oldenburg-Wilhelmshaven. Dies ist ein wichtiger Beitrag des Bundes, um für die Schiene wichtige Marktanteile im Modalsplit der Verkehrsträger zu sichern und weiter zu steigern.“ red

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