Eurogate behauptet sich trotz schwierigen Marktumfelds

schiffer_200x240_module_small_textBremen, 26.01.2016 – Die Eurogate-Gruppe konnte den Containerumschlag an ihren deutschen Terminalanlagen 2015 um 1,5 Prozent auf 8,2 Millionen TEU steigern. Die Nord­seeterminals in Bremerhaven und Wilhelmshaven verzeichne­ten insgesamt einen Anstieg der Containermengen von 1,9 Pro­zent. In Bremer­haven gingen die Feedermengen im Russland­verkehr zu­rück und so wurden an dem Standort mit 5,5 Millio­nen TEU 4,3 Prozent weniger umgeschlagen als 2014. Das ab­gefertigte Containervolumen des 2012 er­öffneten Eurogate Container Terminals Wilhelmshaven versechsfachte sich hin­gegen auf 426.751 TEU. Das Container Terminal Hamburg wurde nach einem kräftigen Start im Laufe des Jahres von dem schwä­chelnden chinesischen Außenhandel eingeholt und stagnierte bei 2,3 Millionen TEU (+0,5 Prozent gegenüber Vorjahr). Der gesamte Container­umschlag der euro­paweit tätigen Eurogate-Gruppe betrug 14,6 Millionen TEU.

Emanuel Schiffer, Vorsitzender der Gruppengeschäfts­führung (im Bild): „Eurogate hat 2015 an der Nordsee über 200 Container­schiffe >18.000 TEU abgefertigt. Unsere Containerterminals sind für die Abfertigung der neuen Containerriesen prädestiniert, und das ha­ben mittlerweile auch unsere Kunden erkannt.  Aus diesem Grund konnten wir uns gegen den Trend behaupten. Das Marktumfeld bleibt schwierig und ist durch Überkapazitäten und eine schwächelnde glo­bale Nachfrage, ausgelöst durch den Einbruch im chinesischen Außen­handel, gekennzeichnet. Für 2016 rechnen wir ebenfalls mit einem schwierigen Jahr. Vor diesem Hintergrund setzen wir all unsere An­strengungen darauf, unseren Kunden die Dienstleistung zu erbringen, die sie sich wünschen. „Wir können Großcontainerschiffe“ – das hat Eurogate bewiesen.“ red

Über Martin Schrüfer 1223 Artikel
Leitender Chefredakteur LT-manager und Materialfluss