JadeWeserPort: Dritter Containerliniendienst kommt

Bremen/Wilhelmshaven, 19.12.2014 – Das wird ein guter Start in das neue Jahr für Wilhelmshaven: Die weltgrößte Containerreederei Maersk Line hat bestä­tigt, dass sie Deutschlands einzigen Tiefwasserhafen mit einem dritten Liniendienst anlaufen wird. Es handelt sich dabei um den ME1-Dienst mit der Fahrtroute Europe-Middle East/Indien. Die Rotation geht von Felixstowe über Antwerpen, Bremerhaven und Wilhelmshaven nach Aqaba, Jeddah, Jebel Ali, Nhava Sheva (Jawaharlal Nehru), Mundra und Salalah. Der ME1, welcher Wilhelmshaven erstmals am 26. Februar 2015 anlaufen wird, ist zusätzlich zu den zwei Diensten der 2M-Allianz der dritte Liniendienst, der für Maersk Line 2015 nach Wilhelmshaven kommt.

Emanuel Schiffer, Vorsitzender der Eurogate-Gruppengeschäftsführung: „Wir sind sehr erfreut darüber, dass unser Kunde Maersk Line unseren Tiefwasser-Containerterminal verstärkt in seine Fahrtrouten integriert. Ein Grund ist sicher­lich auch das zunehmende Interesse der verladenden Industrie an unserem Containerterminal in Wilhelmshaven, welcher sowohl wasser- als auch landseitig sehr gut an das Hinterland angebunden ist. Die hervorragende Infrastruktur er­möglicht eine hohe Zuverlässigkeit in der Transport- und Lieferkette. Diese Zuverlässigkeit ist für die verladende Industrie geschäftskritisch, und sicherlich auch ein Grund für das steigende Interesse an unserem Standort. Für Wilhelmshaven sind das sehr positive Nachrichten am Ende des alten Jahres und zum Start in das neue.“

Der ME1-Dienst wird Wilhelmshaven einmal wöchentlich mit Schiffsgrößen von durchschnittlich 6.800 TEU (Standardcontainer) anlaufen. Noch im ersten Quartal 2015 startet die neu gegründete 2M-Allianz der Reedereien Maersk Line und MSC-Mediterranean Shipping Company zwei Liniendienste in Wilhelmshaven, so dass der Hafen zukünftig von drei Hauptschiffsliniendiensten angelaufen wird. Hinzu kommt eine noch nicht bekannte Anzahl von Feederschiffslinien, die für den Weitertransport der Containerladung sorgen.

„Für Wilhelmshaven sind das alles sehr positive Signale, denn die Tatsache, dass der Tiefwasserhafen in naher Zukunft von drei Hauptschiffsliniendienste angelaufen wird, bedeutet, dass es zukünftig für Unternehmen attraktiver wird, weitere, ergänzende Dienstleistungen an diesem Standort anzubieten, was wiederum weitere Containerverkehre nach sich zieht“, so Schiffer. red

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