Continental: Mit dem digitalen Assistenten sicherer um die Kurve

Hannover, 09.08.2018 – Digitale Assistenzsysteme sollen die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Besonders im Stadtverkehr sind Abbiegeunfälle zwischen Lkw und Radfahrern oder Fußgängern keine Seltenheit und die Forderungen nach einer Einbaupflicht für Rechtsabbiegeassistenten werden immer lauter.  Die Assistenzsystem sollen den Fahrer warnen, wenn sich ein Fußgänger oder Radfahrer im toten Winkel befindet. Auch wenn eine EU-weite gesetzliche Vorschrift frühestens in einigen Jahren erwartet wird, setzen Länder wie Deutschland auf das freiwillige Engagement der Autoindustrie und der Transportbranche für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

KI soll Fußgänger-Verhalten besser einordnen

Continental bietet schon heute radarbasierte Systeme für die Serienentwicklung in der Erstausrüstung, oder auch als Nachrüstlösung an. Auf der IAA Nutzfahrzeuge (Continental: Halle  17,  Stand  B11/A06) im Herbst können Interessierte sich während eines Besuches des Continental Innovation Trucks einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen verschaffen. Das Technologieunternehmen möchte seinen radarbasierten  Rechtsabbiege-Assistenten in Zukunft um Kameratechnologie  erweitern. In einem weiteren Schritt soll zudem künstliche  Intelligenz  helfen, das  Verhalten  von  Fußgängern  und Radfahrern besser  abzuschätzen.

Das bisher verfügbare radarbasierte System ermittelt die Position von Verkehrsteilnehmern und berechnet die Zeit bis zu einer möglichen Kollision. Eine Ergänzung des Radarsystems um Kameras soll die Genaugkeit und Leistungsfähigkeit des digitalen Asssistenten erhöhen. Dazu wird unter anderem das Verfahren der Gestenerkennung genutzt, durch das herannahende Radfahrer noch früher erkannt werden sollen. In der dritten Entwicklungsstufe soll das System zusätzlich mittels künstlicher Intelligenz Bewegungen von Fußgängern und Radlern voraussagen. mm

 

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