Christopher Jahns und die EBS haben sich wieder lieb

Wiesbaden, 22.09. – Ganz so weit wie in der Überschrift angedeutet, dürfte das Verhältnis des geschassten Ex-EBS-Chefs und seiner ehemaligen Hochschule European Business School nicht gehen, aber immerhin haben die Parteien jetzt einen Vergleich erzielt. Von diesem profitieren beide Seiten.

Wie Christoph Cuntz im „Wiesbadener Tagblatt“ gewohnt kompetent und gut informiert berichtet, wurden die arbeits- und dienstrechtlichen Auseinandersetzungen (Kündigungsschutzklagen etc. pp.) einvernehmlich beendet. Jahns darf seinen Professorentitel behalten und erhält für erlittenes Unbill der Tageszeitung nach eine „mittlere sechsstellige Summe“ als Ausgleich. Nicht als Abfindung, dieses Wort wollte die EBS vermutlich vermeiden, sondern als Auszahlung finanzieller Ansprüche. Jahns hat nun ein paar Probleme und Honorarnoten seines Anwalts weniger zu stemmen, die Universität kann sich wieder auf nach eigenen Worten das „Forschen und Lehren“ konzentrieren.

Und vom Verein Zwerg Nase unterstützten chronisch kranke oder schwerbehinderte Kinder können sich ebenfalls freuen, denn laut „Wiesbadener Tagblatt“ wird Christopher Jahns einen fünfstelligen Betrag für den Verein spenden, dessen Kuratoriumsvorsitzender er auch ist. LT-manager hofft nun auf einen Zwerg-Nasen-Scheck in Höhe von 99.999 Euro und wird das Thema im Auge behalten.

Das Verfahren gegen Jahns wegen mutmaßlichem Betrug und seine Gegenanzeige an die Urheber einer vermuteten Intrige gegen ihn laufen dem Vernehmen nach weiter. ms

Siehe auch: „Neues aus dem EBS-Stadel“ vom 17.08.2011

Über Martin Schrüfer 1261 Artikel

Leitender Chefredakteur LT-manager und Materialfluss