BUND erleidet Niederlage im Streit um Elbvertiefung

Hamburg, 21.08.12 – Die vorbereitenden Arbeiten für eine Elbvertiefung können beginnen, obwohl das endgültige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts erst am 8. November gefällt wird.Wie berichtet, klagen die Umweltschutzverbände Bund Umwelt und Naturschutz (BUND) und Naturschutzbund (NaBu) gegen die Planfeststellung der Maßnahmen zur Elbvertiefung. In diesem Zuge wollten die Umweltschützer auch die Aussetzung der vorbereitenden Arbeiten (beispielsweise das Räumen von Wracks, Ankerketten und Schrott aus der Elbe oder die Absicherung des Köhlbrandufers mit einer Spundwand) bis zum Urteil am 8. November erreichen. Dies sah das Bundesverwaltungsgericht aber anders und wies den Antrag am 20. August ab. Neben BUND und NaBu klagen weitere 13 Parteien, unter anderem Fischer, weitere Verbände, zwei Kommunen und Privatpersonen, gegen die Elbvertiefung. Scheitert die Klage, will die Stadt Hamburg noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten beginnen. ms

Siehe auch: MdB Valerie Wilms kritisiert Elbvertiefung (13.12.2011)

 

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