BGL in Sorge wegen Sparpaket der Bundesregierung

Frankfurt/M., 08.06. – Mit gewisser Zurückhaltung (im Originaltext ist von „gewisser Sorge“ die Rede) hat der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) das von der Bundesregierung beschlossene Sparpaket kommentiert. So heißt es in der Mitteilung des Verbands zum Thema:

„(…) Auch im Transportlogistikgewerbe hat das in einigen Sektoren spürbare Anziehen der Transportnachfrage die Hoffnung genährt, die tiefste Nachkriegsrezession in Deutschland könne in absehbarer Zeit überwunden werden. Die ‚Liste der Grausamkeiten‘ trifft nunmehr vor allem die privaten Haushalte, was sich in den nächsten Monaten negativ in der Konsumnachfrage niederschlagen und die bislang nicht in Schwung gekommene Binnenkonjunktur aufs Neue belasteten dürfte. Angesichts der noch nicht überstandenen Finanzkrise und der anhaltenden Eurokrise stehen aber auch die jüngsten Verbesserungen im Exportbereich auf tönernen Füßen. Nachhaltiges Wachstum wird damit zunächst illusorisch bleiben.“

Alles in allem existiert aber aus Sicht des BGL keine Alternative zur Konsolidierung der Öffentlichen Haushalte. ms

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Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL)

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