25 Tonnen Hilfe von Lufthansa Cargo

_DSC1986Frankfurt, 12.11.13 – Ein Großraum-Airbus der Lufthansa vom Typ A340-600 ist mit 25 Tonnen Hilfsgütern an Bord auf dem Weg in die Hauptstadt der Philippinen.
Flug LH 9922 wurde mit 5.400 Fleece-Decken, 3.000 großen Plastikplanen und Zelten sowie Medizintechnik beladen, um nach dem verheerenden Supertaifun auf den Philippinen schnelle Ersthilfe leisten zu können. Die Aktion kam ins Rollen, nachdem Lufthansa-Kapitän Frank-Alexander Uhdris spontan angeregt hatte, Kapazitäten im Frachtraum des Langstrecken-Airbus gratis zur Verfügung zu stellen. Anschließend lief eine beispiellose Aktion der Lufthansa Passage, Lufthansa Cargo und Lufthansa Technik zusammen mit den Organisationen World Vision e. V. und I.S.A.R Germany an. Das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe koordinierte die Hilfsangebote. In weniger als 36 Stunden schnürten die Beteiligten am Drehkreuz Frankfurt ein 25 Tonnen schweres Hilfspaket, das in mehr als 10.000 Kilometern Entfernung noch heute Abend erwartet wird.
„Im Katastrophenfall kommt es auf jede Stunde an, ganz besonders bei der Organisation der Logistik. Da ist es selbstverständlich, dass wir Lufthanseaten bei einer solchen humanitären Katastrophe schnelle und professionelle Hilfe leisten“, sagte Karl Ulrich Garnadt, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. Europas führende Frachtfluglinie stimmt sich seit Monaten eng mit dem Nothilfebündnis „Aktion Deutschland Hilft“ ab, um im Falle schwerer Katastrophen weltweit eine Ad-Hoc-Lieferung von Hilfsgütern zu ermöglichen. Vertreter der Organisationen hatten zu Jahresbeginn unter dem Motto „Gemeinsam schneller helfen“ einen entsprechenden Kooperationsvertrag am Frankfurter Flughafen unterzeichnet.
„Wir freuen uns sehr über dieses erste sichtbare Zeichen der Zusammenarbeit zwischen World Vision und Lufthansa. Diese schnelle, unbürokratische Hilfe ist sehr im Sinne der Opfer eines Taifuns, der so viel Zerstörung auf den Philippinen angerichtet hat. Selten zuvor haben wir dringend benötigte Hilfsgüter so schnell zu notleidenden Menschen auf einen fernen Kontinent transportiert,“  betonte der Vorstand von World Vision, Christoph Hilligen. red
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